10 Jahre Virtuelle Bücherei Wien | PID Presse

Wien (OTS) Vor 10 Jahren, am 30. September 2010, ging die Virtuelle Bücherei Wien an den Start: Mit dem neuen Online-Service ermöglichten die Stadt Wien-Büchereien die Ausleihe von digitalen Medien rund um die Uhr und reagierten damit auf den veränderten Medienkonsum. Derzeit bieten die Büchereien digital 70.000 Titel von aktuellen Romanen, Krimis und Literaturklassikern über Kinder- und Jugendliteratur bis hin zu Sach- und Fachbüchern stehen zur Auswahl. 70 verschiedene Zeitschriften zu Themen wie Kunst, Reisen, Politik, Musik, Technik, Informatik, Lifestyle und Handarbeiten sowie fünf Tageszeitungen runden das Angebot ab. Seit 2018 beinhaltet die Virtuelle Bücherei auch eLearning-Kurse: Über 1.500 Videotrainings zur beruflichen und privaten Weiterbildung können jederzeit ausgeliehen werden. Zum Vergleich: Rund 2.300 eBooks, eAudios, eMagazines und ePapers standen 2010 zum Download zur Verfügung, der Schwerpunkt lag auf Ratgeberliteratur.

Von den Wienerinnen und Wienern wurde das Angebot von Beginn an begeistert aufgenommen; seit ihrem Start wurden über 4,3 Millionen Entlehnungen in der Virtuellen Bücherei getätigt, pro Tag erfolgen mittlerweile durchschnittlich 2.300 Downloads.

Coronavirus: Büchereien machen Zugang zu digitalen Angeboten kostenlos

Während der Coronavirus-bedingten Schließzeit im Frühjahr 2020 konnte man sich formlos einen kostenlosen Zugang zu den digitalen Angeboten der Büchereien – und damit auch der Virtuellen Bücherei – holen. 15.000 Menschen machten davon Gebrauch, rund 2.800 entschieden sich nach der Wiederöffnung der Büchereien für eine reguläre Mitgliedschaft. Während der Schließzeit verzeichnete die Virtuelle Bücherei Rekordzugriffe – rund 209.000 Entlehnungen waren es im April und Mai 2020.

Bestleiher: Drei ÖsterreicherInnen unter den ersten drei

Besonders beliebt sind Romane, Krimis & Thriller, Kinderliteratur und Ratgeber. Die Bestleiher sind derzeit Marc Elsbergs Wissenschaftsthriller „Helix“, Thomas Stipsits Burgenland-Krimi „Kopftuchmafia“ und Monika Helfers Roman „Die Bagage“. Die gegenwärtige Pandemie beeinflusst auch das Leihverhalten: Unter den Hörbüchern führt seit März 2020 Albert Camus „Die Pest“ die Rangliste an.

Ausbau der Virtuellen Bücherei um 300 Titel pro Monat

Der Bestand der Virtuellen Bücherei wird kontinuierlich ausgebaut, pro Monat kommen mindestens 300 neue Titel hinzu.
Die digitalen Medien der Virtuellen Bücherei können an jedem Ort mit Internetzugang bequem per Mausklick ausgeliehen und auf zahlreichen Endgeräten genutzt werden: PC/Laptop, E-Reader, Tablet, Smartphone. Für das mobile Lese- und Hörvergnügen am Tablet und Smartphone steht die kostenlose Onleihe-App zur Verfügung. Die Rückgabe erfolgt automatisch, es können also keine Überziehungsgebühren entstehen.
Der Service ist für alle Nutzerinnen und Nutzer mit einer gültigen Büchereikarte kostenlos.
www.virtuellebuecherei.wien.gv.at

Rückfragen & Kontakt:

Patrik-Paul Volf
Öffentlichkeitsarbeit – Stadt Wien Büchereien
+43 1 4000 84532
patrik.volf@wien.gv.at



Quelle

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