16,9 Millionen Euro für „Licht ins Dunkel“

Erfolgreiches Refreshment der ORF-Hilfsaktion: Mit neuen Sendungen und Gesichtern zum Spendenerfolg

Wien (OTS) Für die 47. Aktion von „Licht ins Dunkel“, die unter dem Vorzeichen eines Refreshments, einer Neuaufladung der Marke mit Inhalten, Gesichtern, neuen Sendungskonzepten, aber auch einer behutsamen Modernisierung und Digitalisierung stand, konnte auch finanziell eine erfolgreiche Bilanz für das Geschäftsjahr 2019/2020 gezogen werden: Mit 16,9 Millionen Euro Spenden wurde das Vorjahresergebnis um knapp 500.000 Euro übertroffen. Über den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds konnte 5.243 Familien und 13.800 Kindern geholfen und in ganz Österreich rund 400 Sozial- und Behindertenprojekte unterstützt werden. Das Gesamtspendenvolumen der Aktion seit 1973 beträgt insgesamt mehr als 320 Millionen Euro.

Barbara Stöckl und Peter Resetarits waren die neuen Gesichter der nationalen „Licht ins Dunkel“-Sendungen und Spotkampagne im ORF-Fernsehen. Nina Kraft und Andreas Onea gingen im Dezember „On Tour“, um in allen Bundesländern Projekte und Menschen, die von „Licht ins Dunkel“ unterstützt werden, zu besuchen und im täglichen „Licht ins Dunkel“-Adventkalender im „Studio 2“ vorzustellen. Auch die Sendungen „Guten Morgen Österreich“, „Mittag in Österreich“ und „konkret“ unterstützten die Hilfsaktion in der Adventzeit mit redaktionellen Beitragsreihen. Auf Facebook und Instagram bot „Licht ins Dunkel“ News und Spendenmöglichkeiten.

Wrabetz: „,Licht ins Dunkel‘ ist eine Marke mit großer Innovationskraft“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz betont: „,Licht ins Dunkel‘ ist eine Marke mit großer Innovationskraft, was inhaltliche Ausrichtung und technische Neuerungen betrifft, die dabei doch stets unverwechselbar bleibt. Nicht erst die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass der öffentliche-rechtliche ORF als mediale Plattform spezielle Aufgaben für die Gesellschaft erfüllt. Dazu reicht aber nicht die technische Reichweite allein, sondern die Begegnung auf Augenhöhe, wir müssen auch Herz und Hirn der Menschen erreichen. Ich bin stolz darauf, dass es gelungen ist, eine Aktion wie ,Licht ins Dunkel’ über die Jahrzehnte hinweg so modern und zeitgemäß zu erhalten und wir heuer mit der inhaltlichen Neuausrichtung erneut die Wertschätzung eines großen und breiten Publikums gewinnen konnten.“

Strobl: „Nährboden, auf dem gesellschaftlicher Zusammenhalt gedeiht“

Pius Strobl, Leiter des ORF-Humanitarian Broadcasting: „Auch wenn ,Licht ins Dunkel‘ insgesamt eine große Erfolgsstory ist, so sind Kreativität und Engagement doch Jahr für Jahr aufs Neue gefordert, um neue – auch junge – Zielgruppen zu erschließen, ohne treue Spender und Spenderinnen zu verlieren. Ich freue mich, dass wir mit unseren neuen ,Licht ins Dunkel‘-Botschaftern, mit noch mehr Regionalität und der Weiterentwicklung der Spendentools, auch noch mehr Spenderinnen und Spender in Radio, Fernsehen, Internet oder Social Media abholen konnten. Zu Spenden ist grundsätzlich ein starker Ausdruck von Solidarität in unserer Gesellschaft und ,Licht ins Dunkel‘ liefert den Nährboden, auf dem gesellschaftlicher Zusammenhalt gedeiht.“

Nekula: „Härtefälle abfedern“

„Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula unterstreicht: „Gerade in der von Corona geprägten Zeit ist ,Licht ins Dunkel‘ bemüht, mit der Soforthilfe Härtefälle abzufedern und den betroffenen Kindern bzw. ihren Familien bei akuten Schwierigkeiten zu helfen. Die Projektförderung konzentriert sich heuer besonders auf Vorhaben mit inklusivem Charakter, also auf alle Bemühungen, Menschen mit Behinderungen, trotz der erforderlichen sozialen Distanzierung, den Kontakt zu anderen Menschen sowie die Teilhabe am öffentlichen Leben zu gewährleisten – auch mit den Möglichkeiten der digitalen Medien.“

Radinger: „Lassen Familien und Kinder wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken“

„Licht ins Dunkel“-Geschäftsführerin Eva Radinger freut sich über das ausgezeichnete Ergebnis der 47. Aktion: „Überwältigt von der unermüdlichen Spendenbereitschaft bedanke ich mich für das in uns gesetzte Vertrauen. Gemeinsam können wir – dank der Treue und des Engagements jedes Einzelnen – zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen ermöglichen und es gelingt uns, dass Familien mit ihren Kindern wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, trotz der großen Herausforderungen, die das Leben für viele von ihnen täglich mit sich bringt.“

So konnten der ORF und die Seher/innen, Hörer/innen und User/innen helfen:

Den Start der Kampagne bildete eine 53-minütige Live-Show am ersten Adventsonntag, „Licht ins Dunkel – Der Auftakt“, in der Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Friedenslichtkerze im ORF-Studio entzündete. Am darauffolgenden Montag, dem 2. Dezember, fand wieder ein „Aktionstag für ,Licht ins Dunkel‘“ in allen Medien und Landesstudios des ORF statt. Das Spendenergebnis von Auftakt und Aktionstag betrug 498.838 Euro.

ORF III veranstaltete erstmals am vierten Adventsonntag eine Auktionsgala aus dem ORF RadioKulturhaus, an der viele prominente Künstlerinnen und Künstler mitwirkten und die live in ORF III übertragen wurde. Insgesamt 100.000 Euro konnten an diesem Abend zugunsten des inklusiven Tanzvereins „Ich bin O.K.“ gesammelt werden.

ORF SPORT organisierte ebenfalls am Sonntag, dem 22. Dezember 2019, zum 21. Mal seine große Sportversteigerung in der Sendung „Sport am Sonntag für ,Licht ins Dunkel‘“ und erzielte ein Spendenergebnis von 110.000 Euro.

Die „Seitenblicke“ veranstalteten zum 23. Mal ihre „Night Tour“ zugunsten von „Licht ins Dunkel“ und konnten – gemeinsam mit der großen Schlussgala mit Versteigerung in den Interspot-Studios – 410.343 Euro Spenden lukrieren.

Beim Herzstück der Aktion, der „Licht ins Dunkel“-Sendung am Heiligen Abend, wurde der regionalen Verankerung von „Licht ins Dunkel“ noch mehr Rechnung getragen: ORF 2 strahlte viele Stunden Regional-TV-Programm aus allen neun Landesstudios aus und schaltete von 14.00 bis 17.00 Uhr jede Stunde mehrmals in die Bundesländerstudios, wo Stars, Partner, Projekte, Initiativen und Brauchtum aus den jeweiligen Regionen vorgestellt wurden. Eine zentrale Rolle spielte am 24. Dezember auch das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem. Das Spendenergebnis am Heiligen Abend betrug 9,2 Millionen Euro.

Das „Ö3-Weihnachtswunder“ – 2019 aus Villach – wurde bereits zum sechsten Mal wahr: Für 3.812.488 Euro bestellten die Ö3-Hörerinnen und -Hörer Musikwünsche und spendeten dabei gleichzeitig für den „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds. Hinzu kam das Ergebnis der Ö3-Wundertütenaktion in Höhe von 416.000 Euro.

Ö1 konnte mit seinen Aktivitäten für blinde und sehbehinderte Kinder Spenden in Höhe von 52.740 Euro erzielen, mit denen auch der Verein „Contrast“, der vor allem Frühförderung für blinde und mehrfachbehindert-sehgeschädigte Kinder bietet, unterstützt wird.

FM4 sammelte bei seiner Hörergemeinde 60.672 Euro für den Verein „PROSA – Schule für alle“, der Basisbildungs- und Pflichtschulabschlusskurse für junge Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung konzipiert und abhält.

Das ORF.at-Netzwerk unterstützte „Licht ins Dunkel“ mit zahlreichen Angeboten – von der Website lichtinsdunkel.ORF.at mit Online-Spendentool und detaillierten Infos zu Aktionen und Events über zahlreiche Storys auf weiteren ORF.at-Channels bis zu dem umfassenden Live-Stream- und Video-on-Demand-Angebot der ORF-TVthek zu den TV-Sendungen. Der ORF TELETEXT lieferte Infos zur Hilfsaktion und allen Spendenmöglichkeiten auf Seite 680.

Rückfragen & Kontakt:

ORF – Unternehmenskommunikation
Christine Kaiser
(01) 87878 – DW 12422
presse@ORF.at
lichtinsdunkel@ORF.at



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