ANSCHOBER: 2021 können wir gemeinsam Schritt für Schritt die Pandemie besiegen

Auf das Jahr der Pandemie folgt das Jahr der Wende durch die Impfung

Wien (OTS) Das vergangene Jahr brachte für Österreich und die gesamte Welt den Ausbruch der schwersten Pandemie seit hundert Jahren. In Österreich wurden im Lauf des Jahres über 3,8 Millionen PCR-Tests durchgeführt. Dazu kamen mehrere Millionen an Antigen-Testungen.
Dabei wurde bei über 360.000 Personen ein positives Testergebnis festgestellt. Zehntausende musste in Spitälern behandelt werden, an einzelnen Tagen sogar bis zu 709 aufgrund besonders schwerer Covid-19 Erkrankungen in Intensivabteilungen. Heute sind es 385. Der November war das Monat mit der höchsten Zahl an Erkrankungen – über 75.000 Personen waren aktuell von Covid-19 betroffen, heute sind es 21.000 aktive Fälle.

Gesundheitsminister Rudi Anschober: „6.261 Menschen sind bisher an oder mit einer schweren Covid-19 Erkrankung verstorben. Ihnen und ihren Angehörigen gilt unsere ganze Anteilnahme und Trauer.” Weltweit wurden bisher über 80 Millionen bestätigte Fälle und rund 1,8 Millionen Todesfälle gemeldet.

Anschober: „Das neue Jahr kann nun die Wende bringen. Was monatelang ersehnt wurde, wird jetzt Wirklichkeit: Es gibt einen Impfstoff, bald sogar mehrere. Die Corona-Schutzimpfung wird weltweit zu einer schrittweisen Verringerung des Risikos führen. In fast allen Ländern wird mit der Impfung sogenannter Risikogruppen begonnen, so auch bei uns in Österreich. Bisher zeigt die Schutzimpfung bei den ersten Tausenden Probeimpfungen eine gute Verträglichkeit.”

„Die nächsten Wochen werden noch hart und schwierig. Daher ist es besonders wichtig, dass der aktuelle Lockdown konsequent umgesetzt wird, damit wir die Zahl der Neuinfektionen schrittweise weiter stark absenken können. Im November waren wir bei einem Peak von über 9.000 Neuinfektionen pro Tag, heute liegen wir bei 2.096 Neuinfektionen. Die Lage hat sich in den letzten Wochen deutlich verbessert, aber noch sind die Zahlen zu hoch. Die Zahlen liegen seit einigen Tagen wieder etwas höher, das könnte eine Auswirkung der Weihnachtsfeiertage sein. Unsere aktuellen Prognosen zeigen uns, dass wir bei konsequenter Umsetzung des Lockdowns in der ersten Jänner-Woche eine Absenkung auf 1.400 bis 1.600 Neuinfektionen pro Tag schaffen könnten und bis 13.1. eine weitere Absenkung der Personen mit intensivmedizinischem Betreuungsbedarf auf 275“, sagt Anschober.

Daher ist es erforderlich, in der nächsten Zukunft vier zentrale Schritte zu verwirklichen:

  1. Die massive weitere Absenkung der Neuinfektionen durch den aktuellen Lockdown
  2. Die Beschleunigung des Kontaktpersonenmanagements durch umfassende Digitalisierung
  3. Den weiteren massiven Ausbau von Testungen zum raschen Erkennen von Infektionen und das Absenken der Dunkelziffer durch Herauslösen von asymptomatischen Personen aus dem Infektionskreislauf
  4. Das schrittweise Umsetzen der Impfungen auf Basis des österreichischen Impfplans beginnend mit sogenannten Risikogruppen. Es ist abhängig vom Zeitpunkt der Marktzulassungen der verschiedenen Impfstoffe und Lieferterminen das Ziel, bis im Sommer allen Interessierten eine Impfung anzubieten

Anschober: „Wenn wir das schaffen und eine hohe Beteiligung der Bevölkerung an der Impfung erfolgt, können wir dem kommenden Herbst viel entspannter entgegenblicken. Denn dann ist die Pandemie abhängig vom Umfang der Impfungen immer stärker unter Kontrolle. Das Virus wird nicht von heute auf morgen verschwinden, aber keine für alle bedrohliche Pandemie mehr sein.“

Anschober abschließend: „Alles hängt jetzt von der Beteiligung an der Impfung ab. Und da habe ich derzeit einen positiven Eindruck – immer mehr bisher Unentschlossene und Unsichere entscheiden sich für die Impfung und damit für die Wende gegen die Pandemie.“

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Adrian Hinterreither, Bakk
Pressereferent
+43-1-71100-862480
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www.sozialministerium.at



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