„Boris Johnson – König Chaos“ im „WELTjournal“-Porträt

Am 30. Oktober ab 22.30 Uhr in ORF 2, danach „WELTjournal +: Großbritannien – Brexit und kein Ende?“

Wien (OTS) Mit Benedict Feichtners Reportage „Boris Johnson – König Chaos“ steht im „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – am Mittwoch, dem 30. Oktober 2019, um 22.30 Uhr ein Porträt des britischen Premierministers auf dem Programm von ORF 2. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Großbritannien – Brexit und kein Ende?“.

WELTjournal: „Boris Johnson – König Chaos“

„Lieber wäre ich tot und begraben“, sagte Boris Johnson noch im September auf die Frage, ob er bei der EU um eine Fristverlängerung für den Brexit ansuchen werde. Und: „Eher werde ich von einem Frisbee geköpft oder als Olive wiedergeboren“, sagte er vor zwei Jahren, als er gefragt wurde, ob er Premierminister werden wolle. Zumindest bei der Frage um das Amt des Premiers deutet viel daraufhin, dass er es doch schon seit geraumer Zeit darauf angelegt hat. „Als Kind wollte er König werden. In Oxford nur noch Premierminister“, erzählt Hugo Dixon. Der Autor und Journalist ist seit frühester Kindheit einer von Boris Johnsons engsten Freunden. Dixon glaubt, wie viele andere auch, dass es Johnson war, der mit seiner Prominenz den Brexit-Befürworterinnen und -Befürwortern zu ihrem knappen Sieg verholfen hat. „WELTjournal“-Reporter Benedict Feichtner hat Freunde und Wegbegleiter von Boris Johnson getroffen und zeichnet das Porträt eines Politikers, der wie kein anderer den einfachen Mann anzusprechen weiß. Und das, obwohl Boris Johnson ein typisches Mitglied der britischen Oberschicht ist: Er besuchte das Elite-College Eton, studierte in Oxford und war Mitglied der berüchtigten Studentenverbindung Bullingdon. Höflichkeit und Loyalität interessieren ihn nicht. „Für ihn gelten keine normalen Regeln eines Politikers, der nach einem Skandal zurücktreten muss“, sagt Toby Young, ein Freund aus Studententagen.

WELTjournal +: „Großbritannien – Brexit und kein Ende?“

Die EU gewährt Großbritannien einen weiteren Brexit-Aufschub um drei Monate bis Ende Jänner 2020. Die Einigung schließt weitere Verhandlungen über das Austrittsabkommen aus. Die EU-Staaten rufen London dazu auf, sich während der Verlängerung in einer „konstruktiven und verantwortungsvollen Weise“ zu verhalten. Doch nach wie vor scheint das Misstrauen in London wie in Brüssel groß zu sein. Im „WELTjournal +“ erzählt BBC-Journalist Nick Robinson, wie Großbritannien nach dem Brexit-Referendum immer tiefer in die politische Krise schlitterte. Interviews mit britischen Politikerinnen und Politikern und ihren europäischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern zeigen, wie schlecht die Regierung in London auf die entscheidenden Austrittsverhandlungen vorbereitet war. Aber auch die Rolle der EU-Verhandler/innen wird kritisch beleuchtet. Beide Seiten hätten einander immer wieder falsch eingeschätzt, resümiert der BBC-Bericht. Doch am Ende hätten die maßgeblichen Akteure auf dem Kontinent mehr Zusammenhalt gezeigt als ihre britischen Gegenspieler.

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