„Dok 1“ mit Faris Rahoma: „Mein Haustier – Mein Leben“

Am 23. September um 20.15 Uhr in ORF 1

Wien (OTS) In Zeiten von Corona-bedingten eingeschränkten zwischenmenschlichen Kontakten verlassen sich die Österreicherinnen und Österreicher auf ihre Haustiere. Die mehr als zwei Millionen Katzen und rund 825.000 Hunde sind aber nicht nur Spielgefährten, Kuschel-, Tanz-, Sport- oder Geschäftspartner, sondern gelten bei zwei von drei österreichischen Haustierhaltern als vollwertiges Familienmitglied. Da ist das Beste für den vierbeinigen Liebling gerade gut genug und so werden 2020 alleine für Haustierfutter in Österreich erstmals mehr als 500 Millionen Euro ausgegeben. Auch weil sich hierzulande in den ersten Monaten der Pandemie viele ein Kätzchen oder einen Welpen zugelegt haben – in manchen Fällen, ohne an das Ende von Heimquarantäne und Home-Office zu denken. In „Dok 1:
Mein Haustier – Mein Leben“ taucht Faris Rahoma am Mittwoch, dem 23. September 2020, um 20.15 Uhr in ORF 1 in die wunderbare Welt von Hund und Katz’ ein und trifft Menschen, die ihr Leben ihren tierischen Begleitern verschrieben haben. Und Faris überlegt, welche Hunde- bzw. Katzenrasse am besten zu ihm passen würde.

Faris Rahoma: „Für ‚Mein Haustier – Mein Leben‘ wollte ich herausfinden, wie wichtig den Österreicherinnen und Österreichern ihre Katzen und Hunde sind, wie sich unsere Beziehung zu ihnen verändert hat, was Corona damit zu tun hat, dass sich die Nachfrage nach Haustieren verdreifacht hat, was ein Petfluencer oder eine Tierprothesen- Herstellerin eigentlich machen und wie eine achtfache Katzenmama mit Hilfe von Tier-Telepathie mit ihren Lieblingen spricht.“ Kurz zusammengefasst: „Eine Sendung über die Liebe zu unseren 830.000 Hunden, zu unseren 2,1 Millionen Katzen und darüber, was wir bereit sind, für sie zu geben.“

Wie viel Aufwand und Zuwendung die flauschigen Freunde brauchen, weiß Otto Krcal. Der Hundezüchter teilt seinen burgenländischen Langhof mit mehreren Hunderudeln, aus denen regelmäßig reinrassige Stars bei internationalen Hundeschauen hervorgehen. Doch der Erfolg hat seinen Preis: Seit 28 Jahren war Otto Krcal nicht mehr im Urlaub – er will seine Lieblinge einfach nicht zu lange alleine lassen.

Auch die achtfache „Katzenmama“ Silvi Bauer hat sich ganz ihren Samtpfoten verschrieben. Mit Reiki und Energiearbeit pflegt sie ihre zum Teil behinderten und dementen Katzen und arbeitet freiwillig im Katzenschutzverein Tigerhausen, dessen Betriebsstätte sich in der privaten Vier-Zimmer-Wohnung von Karola Glanninger befindet. Damit die betreuten Katzen ein neues Zuhause finden, verzichtet Karola Glanninger, wie sie sagt, völlig auf ein Privatleben.

Von der wachsenden Bereitschaft, dem Liebling auch im Alter und bei Krankheit das bestmögliche Leben zu bieten, erzählt auch die Hunde-Prothesenmacherin Mirjam Mader-Ullrich. Ihre maßgeschneiderten Rollstühle und Beinprothesen verlängern und verschönern manchem Hundesenior die letzten Tage.

Auch die Gestaltung der Freizeit wird heute völlig auf den Partner mit vier Pfoten abgestimmt. Seit zwei Jahren verfolgt Michaela Jaskulski in ihrem Hundezentrum „Bunte Pfoten“ das Ziel, für jedes Mensch-Hund-Team das passende Angebot zu finden: beim Treibball, einer in Österreich neuen Sportart, treibt Border Collie Milino bunte Gummibälle auf Ansage von Halterin Anja Jakob nacheinander in ein Tor. Und beim Dog Dance performt der dreijährige Mops Yllico gemeinsam mit seinem Frauchen Gerlinde Krachler eine fließende Choreographie zur Musik – „wenn ich tanzen will, brauche ich keinen menschlichen Partner“, sagt sie. Die zertifizierte Hundetrainerin und Verhaltensberaterin Michaela Jaskulski trainiert im burgenländischen St. Martin auch mit Besitzern und Besitzerinnen von sogenannten „Listenhunden“ für den in einigen Bundesländern geforderten Hundeführerschein. Warum sich manche Menschen für wuchtige „Listenhunde“ wie Rottweiler oder Tosa Inu entscheiden, erfährt Faris Rahoma im Gespräch mit den Halterinnen Karin Krämmer und Naemi Loibl.

Die besten Freunde des Menschen finden sich in jedem Lebensbereich wieder. Auch in der digital vernetzen Welt sind sie die eigentlichen Stars. Die beliebten Accounts Dogs of Instagram und Cats of Instagram haben Millionen Follower, einzelne Posts tierischer Social-Media-Stars erzielen einen Marktwert von tausenden Dollar. Dahinter stehen sogenannte „Petfluencer“, die ihre Lieblinge als Geschäftspartner einspannen und in Szene setzen. Noch am Anfang ihrer „pelzigen“ Influencer-Karriere stehen die beiden Linzerinnen Denise Derflinger und Celine Daliot. Die zwei Unternehmerinnen wollen mit ihren Hunden – Manchester Terrier Gatsby und Dackel Anton – „die Welt der T(ier)-Shirts revolutionieren“ und bewerben mit ihren vierbeinigen Partnern ihre hochwertigen Hundehalter-Leiberl.

In „Mein Haustier – mein Leben“ beschäftigt sich Faris Rahoma aber auch mit den Auswirkungen der Haustier-Liebe auf zwischenmenschliche Beziehungen, etwa wenn einander die beiden Katzen eines frischverliebten Paares nicht leiden können, oder wenn die Hundezone zur Partnerbörse wird.

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