„Dok 1“ über „Das Virus Angst“ und „Talk 1“ über das „Experiment neue Normalität“

Mit Hanno Settele und Lisa Gadenstätter am 15. April in ORF 1

Wien (OTS) Ansteckend wie sein gefährlicher großer Bruder geht „das Virus Angst“ um. Warum fürchten wir uns und was können wir gegen Ängste tun? Angst – die Mutter aller Dinge. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informiert Hanno Settele in „Dok 1“, das am 15. April 2020 um 20.15 Uhr erstmals an einem Mittwoch auf dem Programm von ORF 1 steht. Danach diskutiert Lisa Gadenstätter um 21.05 Uhr in „Talk 1“ mit ihren Gästen zum Thema „Experiment neue Normalität – Stimmt die Richtung?“.

„Dok 1: Das Virus Angst“ um 20.15 Uhr

„Das Gefährliche an der Angst ist, nicht mehr nach links und rechts zu schauen, sondern nur noch auf sich, auf die Angst, auf die eigene Zukunft.“ Täglich erreichen uns Bilder und Informationen über die Auswirkungen der COVID-19-Virus-Pandemie. In den Medien, auf sozialen Netzwerken und im privaten Umfeld. Corona ist überall. Und bleibt dabei doch eine unsichtbare, nicht greifbare Bedrohung. Dazu kommt die Ungewissheit über die Dauer des Ausnahmezustandes und die wirtschaftlichen Folgen für jeden Einzelnen von uns. Immer mehr Menschen kennen selbst Betroffene oder fürchten sich vor einer möglichen Ansteckung. Die Hotlines der psychologischen Notdienste laufen heiß, und niemand kann wirklich verbindliche Antworten auf die Fragen der Bevölkerung geben.

Hanno Settele widmet sich diesmal einem der zentralen Themen der Zeit: der Angst. Werde ich mich anstecken oder einer meiner Liebsten? Wann kann ich meine Verwandten und Freunde wieder treffen und umarmen? Wie steht es um das österreichische Gesundheitssystem, schaffen wir das? Werde ich die Krise finanziell überstehen? Bekommen wir unsere demokratischen Grundrechte wieder vollständig zurück? Und vor allem: wie lange dauert es noch?

Bereits vor sechs Jahren hat Hanno Settele für „Dok 1“ die Ängste der Österreicherinnen und Österreicher in dem Film „Angst – die Mutter aller Dinge“ erforscht. Episoden dieser Dokumentation dienen als Gerüst des neuen Films und werden für die derzeitige Situation interpretiert. Streng aus dem Home-Office und mit digital geführten Interviews. Dabei helfen Hanno Settele die klinische Psychologin Kristina Hennig-Fast, seine wissenschaftliche Beratung aus dem ersten Film, Notfallpsychologe Johann Beran, Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner und Vertreter des Arbeitsmarktservice. Und auch die Österreicherinnen und Österreicher kommen mit Video-Botschaften selbst zu Wort: Ärztinnen und Ärzte und Pflegepersonal im Dienst, Menschen in Isolation, Arbeitslose und Existenzgefährdete. Gemeinsam besprechen sie die Ängste und Sorgen der Bevölkerung und gehen der zentralen Frage nach: Was können wir tun gegen die Angst?

„Talk 1: Experiment neue Normalität – Stimmt die Richtung?“ um 21.05 Uhr

Geschäfte unter 400 Quadratmeter dürfen wieder geöffnet haben, Baumärkte und Gartencenter ebenso, egal wie groß sie sind. Doch Einkaufen, wie wir es kennen, ist das keines – zumindest vorläufig:
Maskenpflicht, Mindestabstände, Einlasskontrollen und Desinfektionsmaßnahmen sollen dafür sorgen, dass der erste Weg in die neue Normalität nicht zum Weg in die nächste Corona-Welle wird. Denn darin ist sich die Wissenschaft einig: Solange wir keine Medikamente und Impfstoffe haben, ist der Kampf gegen die Pandemie nicht ausgestanden. Jede Lockerung der strengen Maßnahmen birgt die Gefahr, dass die Anzahl der Infektionen wieder dramatisch in die Höhe schießt.

In „Talk 1“ diskutiert Lisa Gadenstätter mit ihren zugeschalteten Gästen unter anderem über diese Themen: Wie halten sich die Österreicher/innen an die Hygiene-Regeln beim Einkaufen? Welche Erfahrungen machen die Händler? Warum dürfen große Baumärkte öffnen, andere große Geschäfte aber nicht? Wie ist die Situation für den Handel und das Gewerbe, das nach wie vor auf eine Wiedereröffnung warten muss? Wie verhält sich die Polizei bei Verstößen gegen die COVID-19-Gesetze? Aber auch: Gehen wir zu früh aus dem Lock-Down-Modus? Wie groß ist jetzt die Gefahr einer zweiten Welle? Und machen wir uns damit nicht wieder alles kaputt, was wir durch die Ausgangsbeschränkungen und die Disziplin, mit der wir uns daran halten, erreicht haben?

Zugeschaltete Gäste sind unter anderen:

Alexander S. Kekulé, Virologe
Harald Mahrer, Präsident WKÖ (angefragt)
Unternehmer/innen, Geschäftsbesitzer/innen und Kundinnen und Kunden

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