„dokFilm“-Doppel zum MUTTER ERDE-Klimaschwerpunkt: „Erde unter Wasser – Wohnen im Klima-Chaos“ und „Welcome to Sodom“

Am 20. September ab 23.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Zum Abschluss seines MUTTER ERDE-Schwerpunkts unter dem Titel „Unser Klima, unsere Zukunft – Wir haben es in der Hand“ präsentiert der ORF am Sonntag, dem 20. September 2020, im „dokFilm“ ab 23.05 Uhr in ORF 2 gleich zwei hochkarätige, themenaffine Produktionen. Zunächst befasst sich die von Matthias Widter für 3sat gestaltete Dokumentation „Erde unter Wasser – Wohnen im Klima-Chaos“ mit visionären Projekten als Reaktion auf den durch die Klimaerwärmung bedingten Anstieg des Meeresspiegels. Als TV-Premiere steht danach der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte und mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ (23.45 Uhr) von Florian Weigensamer und Christian Krönes über das Leben auf Europas größter Elektroschrott-Müllhalde in Afrika auf dem Programm – ein aufrüttelndes Porträt der Verlierer der digitalen Revolution.

„Erde unter Wasser – Wohnen im Klima-Chaos“ (23.05 Uhr)

Der Meeresspiegel steigt immer schneller an. 700 Millionen Menschen an den Küsten unserer Erde sind schon jetzt bedroht. Wird das Wasser der Lebensraum der Zukunft? In seinem 2019 entstandenen Film stellt Regisseur Matthias Widter visionäre Projekte für ein Leben mit der Flut vor. Expertinnen und Experten rechnen damit, dass die Ozeane bis zum Jahr 2100 um zwei Meter steigen. Das bedeutet, dass Millionen von Menschen aus Mumbai, Tokio, Guangzhou oder aus Bangladesch fliehen müssen. Die Mehrheit der Menschen wird darauf angewiesen sein, dass dem Meer wieder Lebensraum abgerungen wird. An neuen Konzepten wird weltweit gearbeitet, denn die Flut wird kommen.

„Welcome to Sodom“ (23.45 Uhr)

Es ist kaum zu glauben, diesen Ort gibt es wirklich! „Welcome to Sodom“ erzählt die Geschichte Europas größter Müllhalde mitten in Afrika. In pittoresker Ordnung türmen sich Waschmaschinen, Röhrenmonitore und zerlegte Karosserien in der Landschaft. Im Hintergrund stapfen Huftiere vorbei, Rauchschwaden wehen durch die Bilder. Agbogbloshie heißt das Viertel in Ghanas Hauptstadt Accra, von den Einwohnerinnen und Einwohnern nur „Sodom“ genannt. Auf der Deponie von Accra landen die aussortierten Geräte der westlichen Industrienationen. Vieles hier kommt aus Europa. Jene, die beim Durchkämmen des Schrotts nach Verwertbarem ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, sie alle würden selbst gerne aufbrechen nach Europa. Ein Bub sucht mit Hilfe einer magnetischen Membran Metallreste im Elektroschrott. Die Händler trennen die Wertstoffe am offenen Feuer, das Hauptgeschäft hier auf der giftigen und stinkenden Halde. Im Film von Florian Weigensamer und Christian Krönes stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir alle noch kaufen werden.

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