FPÖ – Brückl: Regierung will Schüler dauerhaft zu Versuchskaninchen machen | Freiheitlicher Parlamentsklub

Geplante Testorgie steht im klaren Widerspruch zu geringer Infektionshäufigkeit in Schulen und ist daher völlig sinnlos

Wien (OTS) „Die Regierung hat für ihre völlig irrationale Testwut jetzt die Schüler als primäres Ziel ausgegeben“, kritisierte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl. „Mit wöchentlichen, später laut Bildungsminister Faßmann vielleicht sogar zweimal wöchentlichen Tests werden die Schüler dauerhaft zu Versuchskaninchen degradiert. Offenbar ist es Kurz und Co. ein besonderes Anliegen, gerade die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft nachhaltig an die ‚neue Normalität‘ eines totalitären Überwachungsstaats zu gewöhnen“, vermutete Brückl. Wenn Faßmann ankündige, man könne diese Tests in den Schulen zu einem „sozialen Ereignis“ machen, sei außerdem absehbar, unter welchen psychischen Druck die Schüler und Eltern gesetzt werden.

Dass gerade die Schulen zu Testlaboren umfunktioniert würden, widerspreche allen Erkenntnissen über die Infektionshäufigkeit in Schulen und die Rolle von Kindern als Weiterträger des Virus. „Wie erst gestern der Leiter der Arbeitsgruppe Infektiologie in der Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Volker Strenger, bestätigt hat, verlaufen Corona-Infektionen bei Kindern in aller Regel glimpflich und meist sogar völlig symptomlos, wodurch sie bis zu 25-mal weniger ansteckend sind als symptomatisch infizierte Personen“, sagte Brückl.

„Zusammengefasst verfolgt die neue Maßnahme zwei Ziele: Einerseits sollen die Schüler durch die dauernde Testerei in möglichst großer Angst vor dem Virus gehalten werden. Andererseits wird mit 5 Millionen bestellten Schnelltests der Pharmaindustrie wieder ein fettes Geschäft zugeschanzt. Das scheinen ohnehin die wichtigsten Schwerpunkte der schwarz-grünen Corona-Politik zu sein“, so der freiheitliche Bildungssprecher.

„Generell gilt weiter unsere freiheitliche Forderung: Sperrt die Schulen sofort wieder auf – und zwar ohne Testorgien und ohne Maskenzwang! Dass Faßmann noch nicht einmal sagen kann, wann die Schulen wieder öffnen, ist völliger Irrsinn und zeigt, dass die Regierung außer Panikmache und Pharma-Förderung wirklich gar nichts auf die Reihe bringt“, kritisierte Brückl.

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