FPÖ – Ecker: Salzburgs geplanter Weg bei Frauenhäusern ist für Frauen und deren Kinder gefährlich | Freiheitlicher Parlamentsklub

Pläne von NEOS-Landesrätin gehen absolut an der Realität der betroffenen Frauen vorbei

Wien (OTS) Heftige Kritik übte heute die FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker an den Plänen der Salzburger NEOS-Landesrätin Klambauer, die offenbar als Teil des neuen Konzepts hinsichtlich der Frauenhäuser im Bundesland Salzburg allen Ernstes Frauenhäuser sichtbar machen will. „Was hat die Salzburger Frauenlandesrätin nicht an der Tatsache verstanden, dass jene Frauen und deren Kinder Schutz und Hilfe vor Gewalt suchen und brauchen? Es hat bis dato durchaus einen berechtigten Grund dafür gegeben, dass nicht bekannt ist, wo diese Häuser sind, die den Frauen Schutz vor Gewalttätern bieten. Und das muss auch so bleiben. Sichtbar kann nicht sicher sein. Das Konzept ist ein Fall für die Rundablage namens Mistkübel“, so Ecker.

„Generell wird bereits heftig über die Pläne von Klambauer diskutiert, aber offenbar gingen der NEOS-Politikerin die ‚frischen Ideen‘ in dieser Sache gar nicht aus. Dass sie dabei aber durchaus die bewährte Arbeit der Frauenhäuser und die Sicherheit jener gefährdet, die dort Schutz suchen müssen, scheint für Klambauer nebensächlich zu sein. Wir diskutieren fast in jeder Parlamentssitzung über die Möglichkeiten, wie man die Gewalt gegen Frauen eindämmen kann. Frauen fällt es auch jetzt schon nicht leicht, sich aus der Spirale der Gewalt zu befreien. Frauen wissen, dass sie einen gewissen Schutz in den Frauenhäusern erhalten können. Wenn nun aber Frauenhäuser ins Zentrum der Gesellschaft gerückt und sichtbar gemacht werden sollen, ist das eine glatte Themenverfehlung, die durchaus auch die Sicherheit der Bewohnerinnen und deren Kinder gefährden kann“, betonte die FPÖ-Frauensprecherin.

„Wenn Frauen von Gewalt bedroht sind, dann muss ihnen ausreichend geholfen werden. Unbestritten ist, dass die Gewalttäter sanktioniert werden müssen. Die Pläne von Klambauer gehen aber absolut an der Realität der betroffenen Frauen vorbei“, sagte Ecker.

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