FPÖ – Hauser zu Sperrstundenvorverlegung: Schwarz und Grün verursachen massiven Schaden | Freiheitlicher Parlamentsklub

Wien (OTS) „Die Sperrstunde von 22 Uhr gilt nun undifferenziert für ganz Tirol und damit haben die schwarz-grünen Regierungen massiven Schaden an den auf „Grün“ stehenden Wirtschaftsstandorten, wie etwa auch Osttirol, verursacht“, kritisierte heute der Obmann des parlamentarischen Tourismusausschusses und FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Mag. Gerald Hauser bei einem Pressegespräch in Lienz.

„Die deutsche Reisewarnung ist für den Tiroler Tourismus ein schwerer Schlag, der durch diese Vorverlegung der Sperrstunde verursacht wurde. Dafür tragen Schwarz und Grün – ÖVP-Kanzler Kurz, ÖVP-Landeshauptmann Platter, die grüne Landeshauptmannstellvertreterin Felipe und Wirtschaftskammerpräsident Walser – die Verantwortung. Diese Sperrstundenvorverlegung ist ein schwarz-grünes Eigentor und eine Steilvorlage für die deutsche Reisewarnung. Diese Fehler der Regierung schädigen die Wirtschaft und verursachen auch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit“, betonte Hauser.

„Unverständlich ist diese Sperrstundenvorverlegung im Bezirk Lienz, denn in Osttirol gibt es derzeit Gott sei Dank nur neun Corona-Infizierte, das sind 0,018 Prozent der Gesamtbevölkerung von Osttirol“, erklärte Hauser, der auf ein differenziertes Vorgehen pochte.

Zur Kritik von Hysek-Unterweger, Obfrau der Osttiroler Wirtschaftskammer, „wonach jeder versteht, dass wir alles tun müssen, um die Infektionszahlen niedrig zu halten und so die Wintersaison zu retten – aber keiner versteht, warum Osttirol die Maßnahmen mittragen muss, obwohl die Zahlen viel besser sind“, meinte der FPÖ-Tourismussprecher: „Das ist nur heiße Luft, da der ÖVP-Wirtschaftskammerpräsident Walser den Unternehmern in den Rücken gefallen ist und die Sperrstundenvorverlegung befürwortet hat.“

„Reisewarnungen müssen mit Bedacht ausgesprochen und für Nachbarländer wie Kroatien beendet werden. Es droht nämlich ein Bumerang, denn im Winter könnten weniger Kroaten in Österreich ihren Urlaub verbringen. Auch bei der Kontrolle der Sperrstunde ist Augenmaß gefragt“, forderte Hauser, der auf die Petition der FPÖ-Westachse für eine unmittelbare Rücknahme der Sperrstundenverordnung verwies und stellte in dem Pressegespräch auch seinen Antrag „Maßnahmen zur Kompensation der Einnahmenausfälle für Gastronomie und Tourismus in Folder der jüngst verordneten Einschränken“ vor, der nächste Woche im Tourismusausschuss behandelt werden soll.

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