FPÖ – Hofer: Österreich muss sich gegen Rückschläge in der Impfstrategie immunisieren | Freiheitlicher Parlamentsklub

Bestehende Impfstoffe könnten gegen Mutationen eine geringere Wirksamkeit aufweisen

Wien (OTS) „Die jüngsten Berichte über eine verminderte Wirksamkeit bekannter Impfstoffe gegen das Coronavirus im Rahmen der neuen Mutationen aus Großbritannien, Südafrika oder Brasilien zeigen sehr deutlich, dass sich Österreich gegen Rückschläge in der Impfstrategie immunisieren muss“, so FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer.

„Keinesfalls dürfen die zu erwartenden Verzögerungen und Probleme zu einem Dauerlockdown oder zu permanenten Wiederholungen der Lockdowns als Endlosschleife in Österreich führen. Das ist unmöglich zu verkraften, daher brauchen wir eine neue Strategie. Das öffentliche Leben muss unter klaren Regeln ermöglicht sein. Wir sehen ja bereits im Lebensmittelhandel, dass sich die Menschen dort klar und mit ganz wenigen Ausnahmen an Abstandsregeln und Maskenpflicht halten. Warum das im Non-Food Bereich, der Gastronomie oder im Kulturbetrieb anders sein sollte, ist hinterfragenswert. Werden die Menschen aus dem öffentlichen Raum in das Private gedrängt, so gibt es dort keine Regeln, die überprüfbar wären“, betonte Hofer.

Hofer ist daher für ein Ende des Lockdowns unter klaren Regeln. In der Gastronomie seien Abstände, Hygieneregeln und Sperrstunde umzusetzen. Im Handel seien eine Kundenobergrenze pro Flächeneinheit, Abstandsregeln und Desinfektionsmöglichkeiten vorzuschreiben. Ähnliche Regeln gelte es für den Kulturbetrieb zu implementieren. Für die Schulen müssen für die Klassenzimmer endlich Luftdesinfektionsgeräte angekauft werden. Die Maskenpflicht sei nach Altersstufen und Vorerkrankungen differenziert und evidenzbasiert zu verordnen. Ein besonderes Augenmerk sei auf Pflege- und Behindertenheime, daheim gepflegte Personen und Gesundheitseinrichtungen zu lenken.

Norbert Hofer: „Ich unterstreiche das Angebot, mit meiner Partei intensiv an allen Maßnahmen abseits von Lockdowns mitzuwirken. Gleichzeitig ersuche ich einmal mehr, dringend notwendige Reservekapazitäten zu schaffen, um von Auswirkungen weiterer Mutationen nicht überrascht zu sein. Die Reaktivierung der Heeresspitäler ist umgehend in Angriff zu nehmen.“

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