FPÖ – Hofer: Vorläufiger Impf-Stopp für Astra Zeneca auch in Österreich | Freiheitlicher Parlamentsklub

Versagen der Bundesregierung bei Impfstrategie ist „Chefsache“

Wien (OTS) Die Liste jener Länder, in denen die Impfung mit dem Wirkstoff von Astra Zeneca vorübergehend ausgesetzt wurde, wird immer länger: Niederlande, Dänemark, Norwegen, Island, Bulgarien und Irland haben nach aufgetretenen Komplikationen vorläufig auf die Stopp-Taste gedrückt. In Österreich, wo es ebenfalls zu schweren Fällen von Blutgerinseln nach verabreichten Impfungen gekommen ist, kommt Astra Zeneca weiterhin zur Anwendung. Für FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer ist das eine unverantwortliche Politik: „Die Europäische Arzneimittelbehörde hat erst vor wenigen Tagen auch vor schweren allergischen Reaktionen gewarnt, die nach einer Impfung mit Astra Zeneca auftreten können. Es muss daher auch in Österreich die Verabreichung von Astra Zeneca ausgesetzt werden, bis die bei uns aufgetretenen Komplikationen ausreichend untersucht sind.“

Für Hofer längst überfällig ist auch die Darlegung der Impfstrategie für die nächsten Monate. Bislang gebe es immer nur kurzfristige Ankündigungen: „Die Menschen wollen eine ehrliche Perspektive, um planen und wieder Hoffnung schöpfen zu können. Das betrifft neben der Impfstrategie auch die künftigen Beschaffungsvorgänge. Spätestens der Skandal rund um die „Hygiene Austria“ offenbart, dass es auch in der Versorgung Österreichs mit Schutzmasken Schwachstellen gibt.“ Was die Vergangenheit betrifft, zeigt sich Norbert Hofer schockiert, dass sich offenbar auch der Bundeskanzler für diese Fragen nur wenig interessiert habe: „Obwohl er zum Jahreswechsel das Impfen öffentlichkeitswirksam zur Chefsache erklärt hat, sucht er nach dem entstandenen Chaos die Schuldigen erst in der EU und dann, als die Union heftig widerspricht, beim grünen Koalitionspartner in Person des Gesundheitsministers und seinen Spitzenbeamten, deren Entlassung die ÖVP fordert. Das ist nicht mehr als das Eingeständnis, dass auch das Versagen Chefsache ist. Es ist ein Versagen des Bundeskanzlers.“

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