FPÖ – Kickl: Schwedens Sonderweg zahlt sich mehr und mehr aus – auch bezüglich Reisewarnungen | Freiheitlicher Parlamentsklub

Hühnerstall-Kommunikation der Regierung rückt Österreich hingegen immer stärker in den internationalen Fokus

Wien (OTS) „Der Sonderweg Schwedens bei der Bekämpfung des Coronavirus zahlt sich für das Land mehr und mehr aus“, sagte heute FPÖ-Klubobmann NAbg. Herbert Kickl und machte darauf aufmerksam, dass ganz Schweden – im Gegensatz zu Österreich – derzeit nicht von Reisewarnungen Deutschlands betroffen ist und auch Österreich die Warnstufe gegenüber dem skandinavischen Land mit Montag von der höchsten Stufe 6 auf 4 senken wird.

„Schweden setzt bei der Bekämpfung des Virus auf Vernunft und Eigenverantwortung statt auf Panik und Bevormundung. Das macht sich auch in der Kommunikation bemerkbar. In Schweden ist das Gesicht des Kampfes gegen Corona ein Gesundheitsexperte, der klar und nachvollziehbar kommuniziert. In Österreich haben wir rund um Kanzler Kurz als eitlem Gockel einen aufgescheuchten Hühnerstall, aus dem täglich neue Regeln gegackert werden, bei denen sich längst keiner mehr auskennt“, zog Kickl einen Vergleich.

Es sei daher kein Wunder, wenn Österreich immer mehr in den Fokus der negativen internationalen Aufmerksamkeit gerate und Deutschland nun nach Wien auch Tirol auf die Reisewarnungs-Liste gesetzt habe. „Das hat wenig mit der tatsächlichen Coronagefahr in Österreich zu tun, aber umso mehr mit der Angst und Panik, die Kurz und Co. verbreiten und die natürlich auch über die Grenzen hinausstrahlen“, erklärte der FPÖ-Klubobmann.

„Tatsächlich lässt sich anhand des Verhältnisses von durchgeführten Tests zu positiven Tests derzeit klar ablesen, dass die Lage in Österreich im Vergleich zum März unproblematisch ist. Auch die zum Glück wesentlich niedrigeren Zahlen der in Spitalsbehandlung bzw. auf der Intensivstation befindlichen Corona-Patienten untermauert diesen Befund“, so Kickl.

„Es ist daher höchste Zeit, dass Kurz und Co. ihr mediales Dauergegackere einstellen und zu einer angemessenen Kommunikation finden, die bei der AGES wesentlich besser aufgehoben wäre als bei den sichtlich überforderten Regierungsmitgliedern. Schweden wäre auch hier ein gutes Beispiel für Österreich“, sagte Kickl.

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