FPÖ-Leyroutz: Ärztliche Versorgung in Kärnten mittels Bereitschaftsdienst muss sichergestellt werden!

Kärntens SPÖ-Gesundheitsreferentin hat Handlungsbedarf

Klagenfurt (OTS) - Seit Jahren warnt die FPÖ Kärnten vergebens vor dem Hausärztemangel sowie der Überbelastung von Hausärzten. „Es ist oberstes Gebot, dass die ärztliche Versorgung der Kärntnerinnen und Kärntner mittels Bereitschaftsdienst rund um die Uhr gesichert ist. Dafür hat Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner Sorge zu tragen“, reagiert heute FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz aufgebracht darauf, dass ein Vater für seinen kranken Sohn vergangenes Wochenende im Bezirk Völkermarkt vergebens einen Arzt gesucht hat. In den Sprengeln Völkermarkt, Ruden, Kühnsdorf, Eberndorf und St. Kanzian war Medienberichten zufolge kein Bereitschaftsdienst besetzt.

Überlastete Hausärzte sind ein Warnsignal für die Schieflage des Gesundheitssystems. Derzeit läuft es so ab, dass niedergelassene Hausärzte die schwere Last von 24- bis 48-Stunden oder in Einzelfällen gar 72-Stunden dauernden Bereitschaftsdiensten auf sich nehmen müssen, oder die Patienten müssen auch mit "Bagatellerkrankungen" ins Krankenhaus.

Der Grund für das Problem liege auf der Hand. Denn wenn die Ärzte einen Stundenlohn von nicht einmal 10 Euro (238,04 € Pauschale für 24 Stunden) von der GKK als Zulage erhalten, wird es auch künftig schwierig sein, Vertreter für Bereitschaftsdienste an den Wochenenden zu finden. „Wenn Allgemeinmediziner so unwürdig honoriert werden, liegt es wohl auch nahe, dass sich immer weniger für eine Landarztstelle bewerben“, kritisiert Leyroutz.

Vom Vorschlag des Direktors der Kärntner Gebietskrankenkasse, Johann Lintner, nach einer Reduktion der Sprengeln hält Leyroutz nichts. „Im Gegenteil, die diensthabenden Ärzte wären noch größeren Belastungen ausgesetzt“, so der FPÖ-Gesundheitssprecher. Es führe kein Weg daran vorbei, die Tätigkeit von Hausärzten besser zu entlohnen und attraktiver zu machen. „SPÖ-Gesundheitsreferentin Prettner ist daher gefordert ehest für Lösungen zu sorgen. Die Gesundheit jedes einzelnen sei ein kostbares Gut, mit dem auch so umzugehen ist“, schließt Leyroutz.

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