FPÖ – Wurm: Staubsaugerbeutel-Posse: Konsumentenschutzminister Anschober soll endlich aufklären | Freiheitlicher Parlamentsklub

Alarmstufe Rot: Ersatzmasken können Gesundheit der Österreicher gefährden

Wien (OTS) „Durch das politische ‚Maskeradenspiel‘ der schwarz-grünen Bundesregierung wurde eine kollektive Alarmstimmung in weiten Teilen der Bevölkerung erzeugt, die fatale Folgen hat. Es besteht Alarmstufe Rot in Sachen Gesundheitsgefährdung für die Bürger. Untaugliche und schädliche selbstgestrickte Ersatzprodukte werden ausgelobt. Hier ist Konsumentenschutzminister Anschober dringend gefordert. Nachdem durch Schwarz-Grün das Medizinproduktegesetz in der Nationalratssitzung am 3. April 2020 gegen die Stimmen der Opposition und wider besseres Wissen ausgehebelt wurde, heißt es ‚Manege frei‘ für allerlei Hilfskonstruktionen beim Viren-Mund/Nasenschutz, um den Vorgaben des Gesundheitsministers in Sachen Maskenpflicht zu entsprechen. Aus dieser Situation hat sich eine regelrechte Staubsaugerbeutel-Posse zwischen Experten, Handel und Produzenten entwickelt“, warnte heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

„Medien, allen voran der ORF, machen in Sendungen Werbung für Ersatzprodukte, die meilenweit weg von Schutzmasken sind, die den Qualitätskriterien für Medizinprodukte entsprechen. Da werden neben Vlies, Kleidungsstoff, Küchenpapier, Toilettenpapier, Mikrofasertüchern und Kaffeefilter sogar Staubsaugerbeutel als Grundstoff für eine selbst herzustellende Schutzmaske vorgestellt. Dabei warnte etwa unter anderem die Hygiene-Expertin Gabriele Ettenberger-Bornberg vom Österreichischen Forschungs- und Prüfinstitut beim Gebrauch dieser Staubsaugerbeutel als Maskenersatz vor einer möglichen Inhalation von darin enthaltenen Glasfasern oder Polymeren“, so der FPÖ-Konsumentenschützer und weiter: „Ettenberger-Bornberg und andere Experten könnten etwa laut Medienberichten nicht ausschließen, dass Filter aus Staubsaugerbeuteln mit gesundheitsschädlichen Chemikalien behandelt worden sind, die dann den Träger schädigen könnten. Damit nicht genug, hat auch ein Drogeriefachhändler bereits davor gewarnt, Staubsauberbeutel statt echter Virenmasken zu verwenden und auf potentielle Gesundheitsgefahren hingewiesen.“

„Wenn sich der grüne Konsumentenschutzminister Anschober in seiner Funktion noch ernst nehmen will, dann muss er diese babylonische Sprachverwirrung endlich beenden und man muss gesetzlich wieder zum Einsatz tatsächlicher Schutzmasken, die als Produkt auch zertifiziert sind, zurückkehren. Alles andere wäre grob fahrlässig und würde eine potentielle Gefährdung der gesamten Bevölkerung nach sich ziehen. Also handeln sie endlich, Herr Gesundheits- und Konsumentenschutzminister, und gefährden Sie durch Ihre Untätigkeit nicht länger die Gesundheit der Österreicher“, so Wurm.

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