Großbauer: Wir wollen schon Kinder und Jugendliche für Kunst und Kultur begeistern

Drei Anträge von ÖVP und FPÖ auf der Tagesordnung der Sitzung des Kulturausschusses

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Als Kultursprecherin der neuen Volkspartei hat sich Abg. Maria Großbauer vorgenommen, die Kulturvermittlung bei Kindern und Jugendlichen zu stärken. Daher hat sie – gemeinsam mit ihrem Gegenüber in der FPÖ, Walter Rosenkranz – zwei Anträge formuliert, die sich damit befassen und in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses diskutiert und beschlossen werden sollen. Ein dritter gemeinsamer Antrag beschäftigt sich mit der Erarbeitung einer bundesweiten Kunst- und Kulturstrategie. „Ich freue mich auf diesen Ausschuss, der uns in unserer Arbeit für Kunst und Kultur in Österreich wieder ein Stück weiter voranbringen soll – vor allem in der Begeisterung der jungen Menschen für diese wichtigen Bereiche“, so Großbauer heute, Donnerstag. Die drei Anträge im Detail:

- Antrag betreffend eine Online-Plattform für Kinder und Jugendliche von den Bundesmuseen, der Österreichischen Nationalbibliothek und den Bundestheatern: Kunst und Kulturvermittlung an Kinder und Jugendliche: Aus Sicht der Regierungsfraktionen muss es vorrangiges Ziel sein, Kinder und Jugendliche für Kunst und Kultur zu begeistern und ihnen die Bandbreite an Möglichkeiten aufzuzeigen, die mit dem österreichischen Kunst- und Kulturschaffen einhergehen. Großbauer und Rosenkranz setzen sich daher für die Schaffung einer Online-Plattform ein, auf der alle Vermittlungsangebote der Bundesmuseen, der Österreichischen Nationalbibliothek sowie der Bundestheater für Kinder und Jugendliche gesammelt zu finden sind. Das Angebot im Bereich der Kunstvermittlung habe sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Nun sei es wichtig, darauf durch einen starken gemeinsamen Online-Auftritt aufmerksam zu machen, heißt es in dem Antrag.

- Antrag betreffend die Förderung österreichischer Kunst und Kultur – Erarbeitung einer bundesweiten Kunst- und Kulturstrategie:
Großbauer und Rosenkranz sprechen sich im Sinne einer besseren Förderung österreichischer Kunst und Kultur für die Erarbeitung einer bundesweiten Kunst- und Kulturstrategie aus. Ziele der Strategie sollen die Schaffung strategischer Schwerpunkte für das Kulturland Österreich sowie eine bessere Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sein. Der Kulturminister solle dazu im laufenden Austausch mit den Landeskulturreferent/innen treten und für Österreich relevante, internationale Benchmarks für Kunstförderung evaluieren.

- Antrag betreffend Impulse im Bereich der musischen Bildung und des Musikunterrichts: Ein wichtiger Faktor, um Kinder und Jugendliche frühzeitig für Kunst und Kultur zu begeistern, ist laut Großbauer und Rosenkranz die Vermittlung in den Schulen. In den letzten Jahren ist allerdings ein bedauerlicher Rückgang des Musikunterrichts in den Volksschulen zu verzeichnen, weshalb der Kulturminister sowie der Bildungsminister gemeinsam mit den Bundesländern aufgefordert werden, nach Möglichkeiten zu suchen, wie neue Impulse in der musischen Ausbildung bzw. für den Musikunterricht gesetzt werden können. Gedacht wird dabei an eine engere Vernetzung von Schulen, Musikschulen und Institutionen wie dem Österreichischen Blasmusikverband, der Blasmusikjugend oder dem Chorverband Österreich. In gleicher Weise sprechen sie mögliche Änderungen bei der Pädagog/innenausbildung und in den Lehrplänen an.

„Ich bin selbst mit Kunst und Kultur und vor allem mit viel Musik aufgewachsen – ich habe in der Volksschule im Chor gesungen, war in meiner örtlichen Musikschule sehr aktiv und habe über 15 Jahre lang im Blasorchester gespielt. Das ist eine Bereicherung für mein ganzes Leben. Wir brauchen ein Publikum, eine stark verbindende Kraft und kreative Menschen in allen Bereichen, vor allem auch in einer digitalisierten Welt. Und genau diesen Zugang wollen wir möglichst vielen Kindern und Jugendlichen im ganzen Land ermöglichen – als Musikland natürlich in der Musik und in möglichst vielen Kunstrichtungen“, schließt Großbauer.
(Schluss)

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