Großer Einsatz für die WienerInnen in schwierigen Zeiten: Bisher in Corona-Krise 14.000 Beratungen durch das Wohnservice Wien | PID Presse

Wohnbaustadträtin Gaal: Wohnberatung Wien, MieterHilfe und das Nachbarschaftsservice wohnpartner sind aktuell im Dauereinsatz

Wien (OTS) Die Zahlen sind ein deutliches Signal: Rund 14.000 Beratungen in den vergangenen drei Wochen des Corona-Ausnahmezustands zeigen, dass sich die WienerInnen auch in Krisenzeiten auf die Serviceangebote des Wohnservice Wien verlassen können. Das Kompetenzzentrum in Sachen Wohnen mit seinen drei Services Wohnberatung Wien (Beratung, Information und Vermittlung von geförderten Wohnungen), MieterHilfe (Beratung zu Wohn- und Mietrecht) und wohnpartner (Nachbarschaftsservice zur Stärkung der Gemeinschaft im Gemeindebau, Beratung und Mediation bei Konflikten) hält sein Angebot nicht nur aufrecht, sondern hat es in Zeiten der Corona-Bedrohung auch ausgeweitet.

So hat wohnpartner etwa das Nachbarschaftstelefon gegründet, das allen WienerInnen mit Rat und Tat zur Seite steht, auch außerhalb des Gemeindebaus. Die zentralen Service-Telefonnummern von MieterHilfe und Wohnberatung Wien wurden kurzerhand zu Hotlines für alle Fragen rund um Mieten und Wohnen in Zeiten der Corona-Krise.

Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal betont, dass alle Fragen und Sorgen rund ums Wohnen beim Wohnservice Wien in besten Händen sind: „In Wien wird niemand mit seinen Fragen, Sorgen und Ängste allein gelassen. Die MitarbeiterInnen des Wohnservice Wien sind für die Wienerinnen und Wiener da, sie beraten, unterstützen und helfen. Gerade jetzt sehen wir, wie dringend ihre Leistungen gebraucht werden. Das gehört zum Wiener Weg der Wohnsicherheit. Ich bin stolz darauf, dass wir diese breite und hohe Kompetenz auch in dieser schwierigen Zeit anbieten können“.

Im Dauereinsatz für die WienerInnen

Die Themen, mit denen sich die Menschen an die Services wenden, sind so vielfältig wie die WienerInnen selbst. Dennoch überwiegen Sorgen rund um die eigene Wohnung, sei es die kommende Mietzinszahlung, für die das Geld fehlt oder der auslaufende Mietvertrag – und was danach kommt. Auch Konflikte zwischen Nachbarn oder in der Familie sind Themen, die die WienerInnen derzeit beschäftigen. Die gute Nachricht: Alle Beratungsangebote sind im Dauereinsatz und haben nur ein Ziel: rasch und nachhaltig helfen.

Wohnservice Wien-Geschäftsführer Josef Cser: „Alle drei Leistungsbereiche sind telefonisch und via E-Mail für die Wienerinnen und Wiener da – Wohnberatung und MieterHilfe genauso wie wohnpartner. Wir haben schnell reagiert und sichergestellt, dass die Serviceangebote mittels Homeoffice der MitarbeiterInnen in gewohnter Qualität und Professionalität zur Verfügung stehen.“

Neben vielen Problemen, Sorgen und Ängsten gibt es auch Erfreuliches zu berichten, so Cser: „In den Gesprächen mit den Menschen der Stadt hören wir auch viele gute Nachrichten – von Menschen, die sich solidarisch organisieren, einander gegenseitig helfen und eine Stütze für Zusammenhalt und Nachbarschaft sind.“

Die Angebote der einzelnen Services im Überblick:

wohnpartner für Beistand, Vermittlung und Konfliktarbeit: rund 4.000 Kontakte mit hilfesuchenden WienerInnen

Für alle WienerInnen ist wohnpartner via Nachbarschaftstelefon kostenlos unter 01/24503-25960 erreichbar (Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr), auch die beliebten wohnpartner-Lokale vor Ort sind telefonisch erreichbar. Beantwortet werden alle Fragen zum Zusammenleben in Zeiten von Corona, zudem werden Ideen und Initiativen gefördert, die die Nachbarschaft stärken. wohnpartner fungiert als Drehscheibe und Mittler zwischen Hilfesuchenden und Hilfeanbietenden WienerInnen (Spiele- und Büchertausch, gegenseitige Hilfe beim Einkaufen, etc.). Die Schnittstelle für die Zusammenarbeit mit Wiener Wohnen und die wichtige Konfliktarbeit konnte rasch wieder aktiviert werden. Sorgt doch die allgemeine Unsicherheit unter den Menschen teilweise für ein erhöhtes Konfliktpotenzial in der Nachbarschaft. Zusätzlich wurden, von ausgebildeten MediatorInnen, neue Methoden entwickelt, um bei der telefonischen Konfliktvermittlung zwischen NachbarInnen auch via Telefon helfen zu können. Die Gespräche sind intensiv und gehen in die Tiefe – mehr als 30 Minuten länger dauern sie im Schnitt.

https://wohnpartner-wien.at/

MieterHilfe für alle Fragen rund ums Mietrecht: rund 4.000 Beratungskontakte

Service wird auch bei der MieterHilfe groß geschrieben. 01/4000-8000 ist die richtige Nummer für alle mietrechtlichen Angelegenheiten (Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr), die Beratung ist kostenlos und richtet sich an alle WienerInnen. Ganz aktuell: Wer aufgrund eines Corona-bedingten Jobverlusts Probleme hat, seine Miete zu bezahlen oder vor dem Ende eines befristeten Mietvertrags steht, findet auf mieterhilfe.at Vorlagen und Musterschreiben für Ansuchen zur Mietstundung, zu Zahlungserleichterungen oder Räumungsaufschub. Besonders bitter: So manches schwarze Schaf unter den VermieterInnen versucht die aktuelle Notlage auszunützen, um sich zu bereichern – da deckt die MieterHilfe auf und schützt die Betroffenen.

https://mieterhilfe.at/

Wohnungssuche durch Wohnberatung Wien weiterhin möglich: rund 5.800 telefonische Beratungskontakte und 6.900 E-Mails an KundInnen

Unter der Telefonnummer 01/24 111 werden allgemeine Anfragen beantwortet – natürlich kostenfrei (8 bis 17 Uhr, Montag bis Freitag; Callcenter 7 bis 20 Uhr). Online ist weiterhin die Registrierung und Ausstellung des Wiener Wohn-Tickets möglich – inkl. des Uploads der nötigen Unterlagen. Natürlich steht auch die Wohnungsvergabe und Suche nach einer bezahlbaren Wohnung im geförderten Segment weiterhin in vollem Ausmaß zur Verfügung.

Beratungen werden anstatt persönlich nun per Telefon durchgeführt. Auch Menschen, die von akuter Obdachlosigkeit bedroht sind, bekommen bei der Wohnberatung Wien unbürokratisch telefonische Hilfestellungen, um die Notsituation möglichst schnell zu überwinden.

https://wohnberatung-wien.at/

Rückfragen & Kontakt:

Wolfgang Zwander
Pressesprecher StR Kathrin Gaal
wolfgang.zwander@extern.wien.gv.at
+43 676 8118 98057



Quelle

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