Grüne Währing: Wahlkampf-Farce um 42A: Eine halbe Million Euro für ein schlechtes Provisorium?

Wien (OTS) Bei der heutigen Bezirksvertretungssitzung werden abermals zwei Streckenführungen für den 42A nach Gersthof diskutiert, obwohl es noch immer keine Planung dafür gibt. Und mit einer neuen Idee, dass nicht eine Variante davon realisiert werden soll, sondern – weil sich SPÖ und ÖVP nicht einigen konnten – die beiden Varianten nun hintereinander als „Etappen“. Für diesen Wahlkampf-Schmäh soll sogar eine halbe Million Euro im Budget vorgesehen werden – so viel würde nämlich voraussichtlich, falls überhaupt umsetzbar, die erste Variante kosten. Geld, das dann gemäß Antrag bei der nächsten Ausschreibung der Linienführung (die zweite Etappe) zum Fenster hinausgeworfen wäre.

„ÖVP, SPÖ, FPÖ und NEOS erklären sich also bereit, für etwas wofür sie selbst keinen Plan haben, über 500.000 Euro auszugeben – mit der gleichzeitigen Festlegung, dass sie sechs Jahre später dann ohnehin wieder etwas anderes wollen. Ich kann das nur unter Wahlkampf-Skurrilität einordnen und hoffe, dass nach der Wahl wieder ernsthafte und seriöse Diskussion möglich ist. Denn die Schafberg-BewohnerInnen, die Gäste des Schafbergbads und der zukünftige Schulstandort werden immer noch eine Anbindung ans Platzl brauchen,“ der Klubobmann der Währinger Grünen, Marcel Kneuer.

ÖVP, SPÖ, FPÖ und NEOS haben im Juni verhindert, dass der 42A ab Sommer 2021 ans Gersthofer Platzl angebunden wird. Die von Wiener Linien und verantwortlichen Dienststellen ausgearbeitete und für machbar befundene Lösung über Gersthofer Straße und Salierigasse / Schöffelgasse wurde abgelehnt.

Damit haben die vier Parteien diese wichtige Verbesserung für die wachsende Wohnbevölkerung am Schafberg, die vielen BesucherInnen des Schafbergbads und auch für den zukünftigen Schulstandort Orthopädie Gersthof fürs erste verhindert – die Neuausschreibung des 42A-Vertrags erfolgt mit der bisherigen Linienführung.

Doch seit dieser Verhinderungsbeschluss Anfang Juni getroffen wurde, ist er den vier Parteien offensichtlich unangenehm. „Es ist wohl nicht so einfach, der Wohnbevölkerung am Schafberg, den vielen BesucherInnen des Schafbergbads, den SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern des Gymnasiums Klostergasse, die bald ihr Ausweichquartier Orthopädie Gersthof beziehen werden, all diesen Menschen zu erklären, warum man diese für sie so wichtige Verbesserung verhindert hat“, so der Klubobmann der Währinger Grünen, Marcel Kneuer.

„Unserer wiederholten Aufforderung, doch Pläne für diese angeblichen Lösungen vorzulegen – kann ja sein, dass ÖVP oder SPÖ kreativere PlanerInnen haben als die Stadt – wurde bislang nicht nachgekommen. Wir sind über alles diskussionsbereit, was machbar und finanzierbar ist und wofür wir die Wiener Linien an Bord haben – aber leider liegt da noch immer nichts auf dem Tisch“, bedauert Kneuer.

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