Gudenus: Offener Brief zur Causa WBV-GÖD

SPÖ als billiger Jakob des Neoliberalismus

Wien (OTS) - Die Causa rund um die problematischen Übernahmeversuche der ‚Wohnbauvereinigung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst gemeinnützige GmbH’ droht zur Büchse der Pandora zu werden. „SPÖ-Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und die MA 50 haben hier einen völlig unverständlichen Weg eingeschlagen, der den Bestand des Unternehmens und große Teile der Branche gefährdet“, meldet sich Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus mahnend zu Wort.

Die MA 50 als Aufsichtsbehörde hat ein Verfahren auf Entzug der Gemeinnützigkeit gegenüber der WBV-GÖD eingeleitet. „Dieser Schritt gefährdet letztlich Tausende Sozialwohnungen und hat das Potential, auch gravierende betriebswirtschaftliche Erschütterungen auszulösen“, erinnert Gudenus an die horrende Bilanzsumme des Unternehmens. „Der Revisionsverband und namhafte Gutachter haben Alternativen aufgezeigt, die Wien und den Wienern all diese Probleme ersparen würden: die Rechtsunwirksamkeit des Anteilsübertragungen“, verweist Gudenus auf ein entsprechendes Präjudiz in einem nahezu gleichgelagerten Fall. „Während Michael Ludwig vorgibt, den sozialen Wohnbau gegen Brüsseler Neoliberale zu verteidigen, sieht er zu, wie diese Errungenschaft in seinem eigenen Verantwortungsbereich demontiert wird“, kritisiert Gudenus und erinnert an Ludwigs jüngstes Bekenntnis zu einer Stärkung der Gemeinnützigkeit. „Offenkundig gefällt sich die SPÖ aber in der Rolle als billiger Jakob des Neoliberalismus“, attestiert Gudenus. 

„Zwischen sozialem und sozialistischem Wohnbau scheinen Welten zu liegen. Niemand versteht, warum offenkundig Investoren Zugang in die unmittelbare Daseinsvorsorge bekommen sollen“, fordert Gudenus den Wohnbaustadtrat und die MA 50 auf, dem Bekenntnis zur Gemeinnützigkeit auch entsprechende Taten folgen zu lassen. „Wir werden hier weiterhin sehr wachsam sein und politische Verantwortlichkeiten genau aufzeigen. Der soziale Wohnbau darf  nicht in Wien zu Grabe getragen werden. Das Schicksal der BUWOG darf sich nicht wiederholen“, schließt Gudenus.

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