Guggenbichler/Olischar/Emmerling: Bebauung am Wilhelminenberg gefährdet Lebensqualität der Anrainer

FPÖ, ÖVP und NEOS fordern die Erhaltung der Charakteristik des Wilhelminenbergs

Wien (OTS) Mittels eines gemeinsamen Beschlussantrags fordern FPÖ, ÖVP und NEOS die massive Bebauung am Wiener Wilhelminenberg zu beenden und die besondere Charakteristik des Wilhelminenbergs zu erhalten. „Der Wilhelminenberg ist ein besonderes Naturjuwel. Die weitere Verdichtung würde eine massive Störung des ökologischen Beitrags dieser ´Grünen Lungeʼ bedeuten“, führt der Umweltsprecher der FPÖ-Wien, GR Ing. Udo Guggenbichler aus. Nur ein Gesamtkonzept, ein klarer und ein seitens der Politik und der Verwaltung definierter, verbindlicher Rahmen, kann die Lebensqualität und das charakteristische Ortsbild, das durch lockere Bebauung und viele Grünflächen geprägt ist, erhalten und zur Erfüllung der „Urban Heat Island-Strategie“ und gegen die Mikroklimaveränderungen durch permanente Bodenversiegelung beitragen“, führt Guggenbichler weiter aus. Die von der Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ gestartete Petition soll als Ausgangspunkt und Leitlinie für die Erstellung dieses Konzepts herangezogen werden. 

„Obwohl bislang kein Gesamtkonzept erstellt wurde, hat die Stadtplanung Wien die Bevölkerung informiert, dass ein Gebiet im Schutzbereich des Grüngürtels sowie ein weiteres im UNESCO Biosphärenpark Wienerwald liegendes für eine städtebauliche Entwicklung vorgesehen ist“, kritisiert die design. Klubobfrau der ÖVP-Wien, GR Dipl.-Ing. Elisabeth Olischar die dreiste Vorgehensweise der Stadt. „Die Stadt möchte rund 13.000 Quadratmeter verbauen und betreibt gemeinsam mit der rot-grünen Bezirksregierung eine Umwidmung für das Großprojekt im Grünland“, ist Olischar empört. 

„Durch die extreme standortfremde Überdimensionierung des in Aussicht gestellten Bauprojekts, käme es zu einer massiven Verschlechterung der Lebensqualität der Anrainer“, warnt die Umweltsprecherin der NEOS, GR Mag. Bettina Emmerling. „Um den Anrainern Rechtssicherheit für künftige Verbauungen im UNESCO Biosphärenpark Wienerwald zu geben und größeres Verkehrschaos zu vermeiden bedarf es dringend eines Perspektivenkonzeptes für den gesamten Bereich des Wilhelminenberges und ein entsprechendes Verkehrskonzept“, fordert Emmerling.  

„Die weitere Verbauung von Grünland mit besagtem Großprojekt und damit der Verlust von weiterer Grünfläche ist sicher nicht im Sinne der Ottakringer Bevölkerung und klar gegen die Bestrebungen, der stetigen permanenten Bodenversiegelung Einhalt zu gebieten“, sind sich die Umweltsprecher der drei Oppositionsparteien einig, die gemeinsam einen entsprechenden Beschlussantrag im Wiener Gemeinderat einbringen, um die Erhaltung der besonderen Charakteristik des Wilhelminenbergs zu beantragen. (Schluss) akra

 

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