Hammer: Strukturreform des Bundesheeres bringt Effizienzsteigerung und Stärkung der Truppe

Heute wurde im Ministerrat eine Strukturreform des Bundesheers auf den Weg gebracht

Wien (OTS) Die vom Ministerrat beschlossene Strukturreform des Bundesheeres bringt eine schlankere Verwaltung. Die Zahl der Dienstbehörden wird reduziert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf einer Stärkung der Truppe zur Landesverteidigung sowie einer Optimierung der Planungs- und Führungsstrukturen. Entscheidungen sollen schneller umgesetzt und die Sicherheit soll erhöht werden. Das stellte heute, Mittwoch, der Sprecher für Landesverteidigung der neuen Volkspartei Mag. Michael Hammer fest. Er dankte in diesem Zusammenhang dem Verteidigungsminister Mario Kunasek für sein Engagement in dieser Angelegenheit und die heutige Vorlage der Reorganisation des Bundesheers im Ministerrat.

„Als ÖVP war es uns besonders wichtig, dass wesentliche Kommanden und Truppenteile an ihren Standorten und in den Bundesländern verbleiben. Mit dieser Reform ist dies gewährleistet“, so Hammer weiter. Die Bundesländer sollen durch stärkere Militärkommanden profitieren. Aus territorialer Sicht sei es daher positiv, dass den Militärkommanden weiterhin klar die Führungsaufgabe sowie die Zuordnung der selbständig strukturierten Milizverbände und -einheiten obliege. Es wurde auch beschlossen, dass die Führungsfähigkeit der Militärkommanden jederzeit sicherzustellen sei. Zudem wurde vereinbart, dass eine den militärischen Erfordernissen entsprechende Zuteilung einzelner Bataillone, vor allem der Jägerbataillone und Kompanien, zu den Militärkommanden im Einsatzfall gewährleistet werden muss. Im Sinne des territorialen Prinzips können die Militärkommanden weiterhin bei Bedarf auf dringend benötigte Truppenverbände, vor allem auch Jägerbataillone und -kompanien im Bundesland, zugreifen. „Mit dieser Reform können Entscheidungen schneller umgesetzt werden, und es wird die Sicherheit in den Bundesländern gestärkt“, so Hammer.

Ein wesentliches Anliegen der ÖVP war es, auch die Miliz zu stärken. Als Kern der Milizkräfte bleiben die zehn Milizbataillone und die Anbindung an je einen präsenten Verband der Streitkräfte bestehen. Die jederzeitige Einsetzbarkeit der Miliz stehe dabei im Fokus.

Als positiv für die Sicherheit im Land sieht Hammer auch an, dass die Militärkommanden in den Bundesländern jeweils um eine neu aufzustellende Pionierkompanie verstärkt werden sollen, um besser für regionale Assistenzeinsätze zur Katastrophenhilfe gewappnet zu sein. „Gerade bei Elementarereignissen und Katastrophen ist es wichtig, dass das Bundesheer schnellstmöglich im Bundesland in den Einsatz gehen kann. Durch die Aufstellung der neuen Pionierkompanien wird eine dafür besonders prädestinierte Einheit geschaffen“, meint Hammer.

„Die neue schlankere Struktur des Bundesheeres bildet nun eine geeignete Grundlage für eine langfristige Planbarkeit durch adäquate budgetäre und personelle Ausstattung“, so Hammer abschließend. (Schluss)

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