Hammerschmid: Bildung verliert bei den Budgetverhandlungen – Streichen von SozialarbeiterInnen „extrem kurzsichtig“

„Gespart wird bei den Kindern, nicht im System“

Wien (OTS/SK) - Nach den heutigen Aussagen von Bildungsminister Faßmann bestätigt sich für SPÖ-Bildungssprecherin Hammerschmid die Befürchtung, dass die Bildung „zu den Verlierern bei den Budgetverhandlungen gehört“. Faßmann habe ja heute selbst gemeint, „vielleicht kommt einmal wieder eine Zeit, in der die Bildung mehr Geld braucht“. „Extrem kurzsichtig“ ist für Hammerschmid, dass offenbar die IntegrationspädagogInnen und SozialarbeiterInnen, die aus dem Integrationstopf finanziert wurden, ersatzlos gestrichen werden sollen. „Ich rate Faßmann, einmal in eine Neue Mittelschule mit besonderen Herausforderungen bei Integration und Sprachförderung zu gehen und den LehrerInnen zuzuhören, die eher noch mehr Unterstützungspersonal in diesem Bereich bräuchten.“ ****

Hammerschmid bleibt bei ihrer grundsätzlichen Kritik: „Gespart wird auf dem Rücken der Kinder und der LehrerInnen, nicht im System, wie die Regierung versprochen hat. Dass SozialarbeiterInnen und psychologische Unterstützung gestrichen werden, wird negative Folgen haben – Faßmann als ehemaliger Vorsitzender des Integrationsrates weiß genau, dass Integration kein Projekt für ein bis zwei Jahre ist.“ Außerdem verliere man mit dem Streichen dieser Stellen wertvolle Expertise in diesem Bereich.

„Offenbar muss der Minister nun etwas rechtfertigen, von dem er selbst weiß, dass es falsch ist: Noch im Jänner ist Faßmann richtigerweise von Mehrkosten und einem höheren Personalbedarf durch die Deutschklassen ausgegangen. Jetzt heißt es, es braucht kein zusätzliches Geld. Die Wahrheit ist: Faßmann ist in der schwarz-blauen Regierungsrealität gelandet, die auf Kosten der Kinder kürzt und die LehrerInnen mit den Integrationsproblemen alleine lässt.“ (Schluss) mr/ah/mp

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