Heinisch-Hosek: Parlaments-Clearingstelle lässt Fragen offen

SPÖ-Frauensprecherin stellt parlamentarische Anfrage an Nationalratspräsidenten wegen Finanzierung und Organisation der Anlaufstelle für Opfer von sexueller Belästigung

Wien (OTS) - Grundsätzlich zufrieden zeigt sich SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek mit der Installierung einer Clearingstelle für Opfer von sexueller Belästigung im Parlament. „Unterstützung und Hilfe für Opfer von sexueller Gewalt, sexueller Belästigung und sexuellen Übergriffen anzubieten, ist ein professioneller Zugang; jetzt bleibt nur die Frage offen, ob die Organisation und Finanzierung auch professionell und sauber ist“, so Heinisch-Hosek, die in diesem Zusammenhang heute eine parlamentarische Anfrage eingebracht hat. ****

Insbesondere soll damit geklärt werden, wie hoch die veranschlagten Mittel sind, wie viele MitarbeiterInnen in welchem Ausmaß für die Opfer von sexueller Belästigung im Parlament zur Verfügung stehen sowie welche Rolle die von Kurzeit-Nationalratspräsidentin Köstinger (ÖVP) geholte Expertin Christine Bauer-Jelinek dabei einnimmt.

„Es stellt sich für mich vor allem die Frage, ob die Clearingstelle nicht eine bequeme Einkommensquelle für Frau Bauer-Jelineks Agentur ist“, so Heinisch-Hosek und weiter: „Denn die zukünftigen Klientinnen können nicht entscheiden, wo und von wem sie Hilfe annehmen“. Es gibt nur eine Möglichkeit und die heißt „Christine Bauer-Jelinek“, kritisiert die SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) rm/wf

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