Jeitler-Cincelli: Positive Weiterentwicklung bei vielen Nachhaltigkeitszielen

Freiwilliger Nationaler Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele “Österreich und die Agenda 2030” heute im Verfassungsausschuss

Wien (OTS) Österreich hat bei vielen Entwicklungszielen eine positive Weiterentwicklung verzeichnen können, zeigt sich heute, Montag, die ÖVP-Sprecherin für Sustainable Development Carmen Jeitler-Cincelli über den Freiwilligen Nationalen Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele “Österreich und die Agenda 2030 zufrieden. Der Bericht steht heute auf der Tagesordnung der Sitzung des Verfassungsausschusses.

Hintergrund: Konkret haben im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 beschlossen. Insgesamt wurden 17 nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) definiert, zu deren Erreichung sich die Mitgliedstaaten der UNO bis zum Ende des Jahrzehnts verpflichtet haben. Dazu gehören etwa die Beendigung von Armut, Ernährungssicherheit, hochwertige Bildung, nachhaltiges Wirtschaftswachstum, die Verringerung von Ungleichheit, eine widerstandsfähige Infrastruktur und Maßnahmen gegen den Klimawandel. Über den aktuellen Stand der Umsetzung der Ziele in Österreich informiert nun dieser erste Fortschrittsbericht (FNU), den die Regierung nicht nur der UNO, sondern auch dem Parlament übermittelt hat.

In Österreich gibt es laut Bericht deutlich weniger Armut als im Durchschnitt der EU-Mitgliedsstaaten, auch im Bereich biologischen Nahrungsmittelproduktion ist Österreich Spitzenreiter der EU. Ebenso stieg der Anteil der Waldflächen an der gesamten Landfläche von 46,8 Prozent im Jahr 2010 auf 47,2 Prozent 2018. Es gibt viele Punkte betreffend der Umsetzung der Sustainable Development Goals, die äußerst positiv hervorzuheben sind. Besonders erfreut ist Jeitler daher über die gute Positionierung Österreichs beim internationalen Sustainable Development Report 2019. „Österreich hat mit dem fünften Platz weltweit sehr gut abgeschnitten!“

Handlungsbedarf gäbe es für Jeitler vor allem noch im Bereich der Geschlechtergleichstellung: „Besonders am Herzen liegen mir als Mutter von drei Kindern, davon einer Tochter, dass die Chancengerechtigkeit Realität wird. Noch immer haben Frauen wesentliche Nachteile am Arbeitsmarkt. Hier haben wir auch als hoch entwickeltes Land noch viel zu tun. Dafür kämpfe ich als Mutter für meine Tochter und als Abgeordnete für alle Töchter unseres Landes“, unterstreicht Jeitler.

Implementierung nur durch gemeinsames Zusammenwirken möglich

Durch den breiten Ansatz für die Entwicklung und Umsetzung der SDGs sind alle Akteure wie Ministerien, Bundesländer oder Sozialpartner gefordert, in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich Maßnahmen zu setzen. Hier spielt auch die interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) im Bundeskanzleramt eine wesentliche Rolle.

„Große Erfolge im Bereich der Nachhaltigkeitsziele lassen sich nur durch gemeinsames Handeln erreichen. Aus diesem Grund bin ich stets darauf bedacht, fraktionsübergreifend an der Umsetzung der SGDs zu arbeiten“, betont Jeitler abschließend. (Schluss)

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01/40110/4436
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