Kadenbach: Chance für zeitgemäße Agrarpolitik nutzen

EU-Kommissar Hogan stellte Ausrichtung der zukünftigen EU-Landwirtschaftspolitik vor

Wien (OTS/SK) - "Mit 60 Milliarden jährlich machen die Gelder für die Landwirtschaft den Löwenanteil des EU-Budgets aus. Allerdings ist die gemeinsame Agrarpolitik der EU verfehlt und hält in vielen Bereichen nicht, was sie verspricht. Die Einkommensunterschiede zwischen Großbauern und kleinen Betrieben werden immer größer. Deshalb müssen wir auch die Brexit-Debatte für eine ehrliche Diskussion über die europäische Landwirtschaft nutzen. Wer den Wegfall der britischen Zahlungen in das EU-Budget als reine Kürzung ankündigt, muss auch sagen, dass ein Großteil dieser Kürzungen wohl die Landwirtschaft betreffen würde. Für Österreichs LandwirtInnen würde das massive Verluste bedeuten", so die Landwirtschafts- und Umweltsprecherin der SPÖ-EU-Abgeordneten Karin Kadenbach. ****

"Wir müssen uns die Frage stellen, welche Landwirtschaft wir in Europa fördern wollen. Es geht darum, Beschäftigung im ländlichen Raum und existenzsichernde Bedingungen für die Bäuerinnen und Bauern zu sichern und mit den Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen. Genauso müssen sich die BürgerInnen darauf verlassen können, dass sie hochqualitative und gesunde Lebensmittel kaufen können", sagt Kadenbach und ergänzt: "Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) müssen wir als Chance für eine zeitgemäße Agrarpolitik nutzen, die auf nachhaltige Produktion und Konsum und klimaschützende Maßnahmen setzt. In Zukunft müssen wir sicherstellen, dass jene Landwirtschaft ausreichend Mittel bekommt, die die Gesellschaft und auch die Umwelt sowie den Tierschutz im Fokus hat."

"Die heutige Ankündigung von Kommissar Hogan gibt nur eine grobe Ausrichtung vor. Nun müssen den schönen Worten auch konkrete Taten folgen. Das haben wir bei der letzten Reform der Agrarpolitik gesehen. Ich erwarte mir einen ambitionierten Gesetzesvorschlag der EU-Kommission, der öffentliches Geld an öffentliche Leistungen zweckbindet und so die kleinstrukturierte Landwirtschaft und den Klimaschutz stärkt", so Kadenbach. (Schluss) bj/mp

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