Kärnten erhält Eishockey-Bundesleistungszentrum | Amt der Kärntner Landesregierung, 27.09.2017

LH Kaiser: Freudentag für den Kärntner Sport - Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport wird realisiert - BM Doskozil: Kärnten ist der geeignetste Standort – 1,2 Mio. Euro vom Bund

Klagenfurt (OTS/LPD) - In der Klagenfurter Eishalle präsentierten heute, Mittwoch, Sportminister Hans Peter Doskozil und Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Beisein von Klagenfurts Bürgermeisterin  Maria Luise Mathiaschitz und Sportstadtrat Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler die Pläne für das Eishockey-Bundesleistungszentrum in der Landeshauptstadt. Im neuen Eishockey-Bundesleistungszentrum Klagenfurt werden die für den Spitzensport erforderlichen und notwendigen Trainings- und Spielbetriebs- Voraussetzungen für die gesamten National- und Auswahlmannschaften des ÖEHV geschaffen. Die Gesamtkosten für die Umbaumaßnahmen in der Eishalle betragen rund 5,3 Millionen Euro. 4,1 Millionen Euro teilen sich Stadt und Land (50%-Anteil), Das Sportministerium beteiligt sich mit 1,2 Mio. Euro. (zu zwei Raten zu je 600.000 Euro/ 2017/2018).

   Doskozil gab bekannt, dass es ab 1. Jänner 2018 neue Sportförderstrukturen des Ministeriums geben werde. „Ziel ist eine harmonische Standortstruktur zu schaffen. Und dazu gehören auch die Leistungszentren“, erklärte der Sportminister. Beim Eishockey habe sich Kärnten als geeignetster Standort erwiesen und es sei auch ein Wunsch des Österreichischen Eishockeyverbandes gewesen, das Leistungszentrum  in Kärnten zu etablieren. Der Minister gab auch bekannt, dass das zweite Bundesleistungszentrum in Kärnten, am Faaker See, attraktiviert werden soll.

   Kaiser sprach von einem Freudentag für den Kärntner Sport. „Das seit 2006 lang ersehnte Eishockey-Bundesleistungszentrum ist erreicht“, stellte er erfreut fest. Dem Vater der Idee, den langjährigen OEHV-Präsident Dieter Kalt dankte er für seine Hartnäckigkeit. „Er ließ niemals locker und animierte mich seit 2008“.Laut Kaiser sollen neben den sportlichen Möglichkeiten am Standort auch die Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport realisiert werden. Da die Anzahl der aktiven Eishockeyspieler in Kärnten sehr groß sei, werde man auch in Villach eine Depandance errichten. „Der OEHV und der Kärntner Eishockeyverband erwarten durch diese Maßnahme, dass es gelingt, noch mehr Buben und Mädchen zum Eishockeysport zu bringen.

   Mathiaschitz sprach von einer großen Aufwertung für Klagenfurt, die Eishalle und den Eishockeysport. Explizit bedankte sie sich bei Landessportdirektor Arno Arthofer und Sportstadtrat Jürgen Pfeiler für ihren Einsatz im Vorfeld. Pfeiler gab bekannt, dass man mit dem OEHV bereits einige Termine für die Jahre 2018 und 2019 fixiert habe. „Höhepunkt soll im November 2019 ein vier Nationen-A-Turnier sein.

   Positive Reaktionen gab es von den Eishockeyverantwortlichen. Roger Bader, Teamchef der Österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft, meinte via Videobotschaft: „Das Leistungszentrum hat große Bedeutung für Kärnten und ganz Österreich. Für alle Nationalteams von der U14 bis zum A-Team sind nun Lehrgänge, Trainingscamps und Turniere hier möglich.

   Christoph Brandner, Nationalmannschaft-Assistenztrainer und Dieter Kalt jun., sportlicher Leiter des KAC, waren sich einig, dass alle Teams nach dem Abschluss der Umbauarbeiten nun eine moderne  Infrastruktur vorfinden werden. „Wir können den Level der Spieler und der Teams erhöhen und ganzjährig trainieren“, sagten sie.

   Kärntner Messen Geschäftsführer Erich Hallegger teilte mit, dass mit der jetzigen Lösung 4.000 Quadratmeter neue Fläche geschaffen werde. Architekt Christian Halm stellte die erweiterten Pläne vor und gab bekannt, dass das neue Leistungszentrum sich über vier Geschosse erstrecken werde. „Bei der Auslastung der Halle gibt es ein Zusammenspiel zwischen OEHV und KAC. Die Intensivbauphase beginnt im April 2018 und dauert bis Herbst 2018“, so Halm.

   Alt-OEHV-Präsident Dieter Kalt zeigte sich erfreut darüber, dass bis zur Division 1 A nun auch wieder Weltmeisterschaften in Klagenfurt über die Bühne gehen können.

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