Koalition: Scharfer Protest aus Kärnten für schwarz-blaue Sozial- und Beschäftigungsabbaupläne

Kaiser, Albel, Ronacher: Aktion 20.000 darf nicht zum Spielball von ÖVP-FPÖ werden. Damit würden Kurz, Strache u Co über 100 Kärntnern u ihren Familien den Boden unter den Füßen wegziehen.

Klagenfurt (OTS) - Als Vorgeschmack auf eine Reihe von unsozialen Maßnahmen, die vor allem sozial benachteiligte und unterstützungsbedürftige Menschen in Österreich treffen, bewertet der stellvertretende SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, die kolportierten Pläne von ÖVP und FPÖ im Rahmen ihrer Koalition das soziale Erfolgsprojekt „Aktion 20.000“ abzuwürgen. Zur Erinnerung: Im Rahmen der Aktion 20.000 finden ältere langzeitbeschäftigungslose Menschen über gemeinnützige Tätigkeiten wieder bezahlte Beschäftigung und werden damit in den Arbeitsmarkt reintegriert.

„Ich warne ÖVP und FPÖ eindringlich davor, ihre Klientelpolitik für Großverdiener und superreiche Manager auf dem Rücken von hart arbeitenden Menschen ohne jede Rücksichtnahme und ohne jedes Mitgefühl, eiskalt durchzuziehen“, betont Kaiser. Allein in Kärnten hätten mittlerweile über 100 Kärntnerinnen und Kärntner im Raum Villach-Villach Land und Hermagor über diese Aktion wieder eine bezahlte Beschäftigung gefunden. 150 weitere offene Stellen sind noch zu besetzen. „Und nicht nur das: Sie haben dadurch wieder eine Perspektive für sich und ihre Familie erhalten, sich wieder Respekt und Anerkennung verschafft, nachdem sie über ein Jahr und oft hunderten zum Großteil unbeantworteten Bewerbungsschreiben verzweifelt waren und Dank dieser SPÖ-Initiative Hoffnung schöpfen konnten“, so Kaiser weiter.

Genau wie Kaiser erwarten sich auch die beiden Bürgermeister Günter Albel (Villach) und Siegfried Ronacher (Hermagor), dass die Verhandlungsführer Kurz und Strache derartigen Plänen eine unmissverständliche Absage erteilen: „Wir haben beide heute schon mit Männern und Frauen gesprochen, die über die Aktion 20.000 endlich nach langer, verzweifelter Suche wieder eine bezahlte Beschäftigung gefunden haben. Sie alle haben Angst, was aus ihnen und ihren Familien werden soll, wenn ÖVP und FPÖ dieses Vorzeige-Solidarprojekt einstampfen und ihnen damit den Boden unter den Füßen wegziehen würden“, machen Albel und Ronacher aufmerksam.

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