Kohlbauer/Simhandl: Von Grünen gefordertes `Chinatown´ in Margareten ist wirklich nicht notwendig

Um ausländische Viertel in Wien zu erkennen, braucht es kein `Chinesisches Tor´, sondern nur einen Fahrschein

Wien (OTS) Als „völlig absurd“ bezeichnet der FPÖ-Gemeinderat Leo Kohlbauer die Forderung der Grünen, in der Kettenbrückengasse ein Chinesisches Tor zu errichten, um auf Wiens `Chinatown´ hinzuweisen. Dass die Grün-Aktivistin Inge Chen sich per Petition zahlreiche Viertel von `Little Istanbul´ bis `Little Damaskus´ wünsche, käme für Kohlbauer Jahre zu spät. „Das hat die rot-grüne Stadtregierung längst erledigt“, weist Kohlbauer auch auf den aktuellen Integrationsbericht hin, der ausweist, dass in Wien schon die Hälfte der Bevölkerung Migrationshintergrund habe.

„Es gibt längst Viertel in Wien, die man als Little – oder besser `Big-´Ankara bezeichnen kann. Große Teile von Favoriten, Fünfhaus oder Brigittenau würde man nicht als Wiener Grätzel erkennen, wenn man nicht wüßte, dass man in Wien ist. Das empfinden übrigens die letzten Wiener, die dort ansässig sind, ebenso“, berichtet Kohlbauer.

Der Klubobmann der Margaretener FPÖ, Fritz Simhandl, erteilt der Forderung nach einem Chinesischen Tor an der Kettenbrückengasse eine klare Absage. „Margareten ist ein klassischer Wiener Arbeiterbezirk im Herzen der Stadt und nicht China Town. Dass sich verhältnismäßig viele Asiaten den Bezirk als Heimat ausgewählt haben, merkt man ohnehin im Straßenbild und an den Geschäften – und daran, dass sich die Asiaten viel besser integrieren als so manche andere“, so Simhandl. Statt ein Chinesisches Tor zu fordern, sollten sich die Grünen lieber für mehr Kassenärzte im Bezirk einsetzen. „Die brauchen wir nämlich wirklich“, so Simhandl abschließend.

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FPÖ Wien
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