Korosec ad AKH: Neustart in der Wiener Gesundheitspolitik erforderlich

Massive Versäumnisse in den letzten Jahren – Hilferuf aus dem AKH muss Konsequenzen haben – Vertrauen in Gesundheitssystem wieder herstellen

Wien (OTS) - „Die Hiobsbotschaften aus dem AKH reißen leider nicht ab. Der Hilferuf aus der Universitätsklinik für Notfallmedizin offenbart die massiven Schwierigkeiten, in denen die Wiener Gesundheitspolitik seit Jahren steckt. Wir brauchen einen Neustart im Wiener Gesundheitswesen, um das Vertrauen der Patienten, der Ärzte und des gesamten medizinischen Personals wieder zurück zu gewinnen“ so die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien LAbg. Ingrid Korosec in einer Reaktion auf einen Artikel in der heutigen Kronen Zeitung.  

In einem der Kronen Zeitung vorliegenden Schreiben des ärztlichen Leiters der Universitätsklinik für Notfallmedizin an die Direktion des AKH wird auf unhaltbare Zustände in diesem Bereich hingewiesen. Zum Einen ist der Andrang kaum bis gar nicht bewältigbar, zum Anderen sind die hygienischen Verhältnisse unzureichend, worunter sowohl die Patienten als auch das Personal massiv leiden. „Eine Katastrophe ist jederzeit möglich“ bringt es Universitätsprofessor Dr. Anton Laggner auf den Punkt.

Ingrid Korosec: „Ich bin erschüttert, dass der ärztliche Leiter bereits seit dem Jahr 2008 (!) auf die Fehlentwicklungen hingewiesen hat und offensichtlich von den politisch Verantwortlichen nicht reagiert wurde. Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger hat eine Riesenbaustelle übernommen, ich fordere sie auf, umgehend zu handeln. Muss erst etwas passieren, damit etwas passiert?“

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