„kulturMontag Spezial“ am 11. Jänner in ORF 2: Doku-Premiere „Coco Chanel – Die Revolution der Eleganz“ zum 50. Todestag

Danach: ORF-Premiere für preisgekröntes Melodram „Der seidene Faden“

Wien (OTS) Vom bitterarmen Waisenmädchen zur Stilikone des 20. Jahrhunderts – das ist die Bilderbuchgeschichte von Coco Chanel. Doch hinter diesem märchenhaften Aufstieg verbirgt sich eine schwierige Persönlichkeit und ein lebenslanger Kampf mit teils skrupellosen Mitteln. Zum 50. Todestag der legendären Modeschöpferin am 10. Jänner zeigt ein „kulturMontag Spezial“ am Montag, dem 11. Jänner 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 die ORF-Premiere „Coco Chanel – Die Revolution der Eleganz“. In der Dokumentation beleuchtet Regisseur Jean Lauritano anhand von Archivbildern, Interviews und seltenen Dokumenten ruhmvolle und unrühmliche Lebensetappen einer der zwiespältigsten Mode-Designerinnen der Geschichte und was von ihrem Mythos geblieben ist. Gleich danach, um 23.25 Uhr erzählt die ORF-Premiere „Der seidene Faden“ mit Daniel Day-Lewis und Vicky Krieps in den Hauptrollen, eine virtuos inszenierte Geschichte eines Modeschöpfers im London der 50er Jahre auf seiner kreativen Reise – Oscar-gekrönt für die Kostüme.

Doku-Premiere im Rahmen von „kulturMontag Spezial“: „Coco Chanel – Die Revolution der Eleganz“ um 22.30 Uhr

Als Coco Chanel Waisenhaus und Klosterschule verlässt, ist sie 18 Jahre alt und muss sich als Näherin und Sängern verdingen. Sie ist getrieben von dem Verlangen, in die bessere Gesellschaft aufgenommen zu werden. Mit eisernem Willen und der Starthilfe von Freiern eröffnet sie zunächst einen Hutsalon und dann ein Modeatelier. Stets ist ihr Credo, Frauen aus der Enge der Korsetts zu befreien und sie vom Accessoire der Männer zu einem eigenständigen Leben zu inspirieren. Unermüdlich rebelliert sie gegen Prüderie und Konventionen.

Kleider und Röcke entledigt sie ihrer Schichten und Schnörkel, verleiht ihnen Bewegungsfreiheit und nie gekannten Chic. Bald arbeiten 300 Näherinnen für Chanel. Selbst während der großen Depression 1929 expandiert sie, kreiert nun auch Schmuck und Düfte. Chanel Nr. 5 avanciert zum meistverkauften Parfüm der Welt. 1935 beschäftigt sie 4.000 Näherinnen. Coco Chanel ist nun Multimillionärin, protegiert ihrerseits Künstler wie Pablo Picasso und Igor Strawinsky und zelebriert einen extravaganten Lebensstil – sie wohnt im Hotel Ritz, fährt Rolls Royce, raucht Gauloises und trägt Hose. Eine Revolution in jeder Hinsicht.

Gleichzeitig geht sie als Unternehmerin immer gewissenloser vor. Sie entlässt streikende Näherinnen, versucht sich auf perfide Weise ihrer jüdischen Geschäftspartner zu entledigen und macht sich auch noch als Kollaborateurin der Nazis verdächtig. Chanel geht ins Exil in die Schweiz und kehrt erst mit 70 Jahren zurück. Bis zu ihrem letzten Atemzug arbeitet sie daran, dem Namen Chanel seine Exklusivität wieder zurückzugeben – mit Erfolg! Auch 50 Jahre nach ihrem Tod sind Tweedkostüm, „Kleines Schwarzes“ und Chanel Nr. 5 untrennbar mit ihrem Namen verbunden.

ORF-Premiere: „Der seidene Faden“ um 23.25 Uhr in ORF 2

Paul Thomas Andersons preisgekröntes Melodram, zu dem er auch das Drehbuch schrieb, erzählt die Geschichte eines Modeschöpfers im London der 50er Jahre auf seiner kreativen Reise. Der dreifache Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis spielt den renommierte Schneider Reynolds Woodcock, der sich als eingefleischter Junggeselle von ständig wechselnden Musen inspirieren lässt –bis Alma, dargestellt von Vicky Krieps, in sein Leben tritt. Mit der jungen, willensstarken Frau, die sowohl seine Herzensdame als auch größte Inspiration wird, gerät sein strukturiertes und kontrolliertes Leben allmählich aus den Fugen.

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