„matinee“ am 13. September: „Magische Gärten“ in Daitoku-ji, Porträt „Jonas Kaufmann: Ein Jahrhundert-Tenor“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) Vom magischen Garten bis zur Magie der Musik spannt sich der inhaltliche Bogen der „matinee“ am Sonntag, dem 13. September 2020, um 9.05 Uhr in ORF 2. Zunächst blickt eine Ausgabe der Reihe „Magische Gärten“ nach Kyoto, in den von der Zen-Philosophie geprägten japanischen Garten von Daitoku-ji. Danach geht – anlässlich des Corona-bedingt auf 18. September verschobenen Sommernachtskonzerts der Wiener Philharmoniker mit Startenor Jonas Kaufmann als Gast-Solist – ein Porträt dem Charisma des Münchner Tenors auf den Grund: „Jonas Kaufmann: Ein Jahrhundert-Tenor“ (9.35 Uhr). Den Abschluss des von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittags bildet „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps.

„Magische Gärten – Daitoku-ji“ (9.05 Uhr)

Japanische Zen-Gärten zeichnen sich durch ihre Schlichtheit, Ruhe und Symbolkraft aus. Sie verzichten oftmals vollkommen auf Bäume, Blumen und Pflanzen, teils gibt es nur Moos und Reinigungsbecken, Felsen sowie Flächen mit weißen Kieseln sind präzise angeordnet. Mit einem Rechen in den Kies hineingezogene Wellenlinien stehen für Wasser. Felsenformationen und Steine sind Symbole für Gebirge und Hügel. Moos steht für das Alter – ein in Japan überaus ehrenvoller Zustand. Im Japanischen heißt diese Spezialform des Japan-Gartens Kare-an-sui, was übersetzt so viel bedeutet wie „trockene“ oder auch „unechte Landschaft“. Die Trockengärten des Daitoku-ji-Klosters in der japanischen Stadt Kyoto respektieren diese abstrakte Zen-Philosophie und durch den Garten führt ein Pfad der rituellen Reinigung. Die letzte Station, die Tee-Zeremonie, trägt zur inneren Vervollkommnung bei, wie der von Emmanuel Descombes gestaltete Film zeigt.

„Jonas Kaufmann: Ein Jahrhundert-Tenor“ (9.35 Uhr)

Anlässlich des Sommernachtskonzerts 2020 im Schönbrunner Schlosspark (live-zeitversetzt am Freitag, dem 18. September, um 20.15 Uhr in ORF 2) mit Startenor Jonas Kaufmann zeigt die „matinee“ das 2017 entstandene TV-Porträt, für das der britische Filmemacher John Bridcut den Künstler zwei Jahre lang zu Proben, Konzerten, aber auch ins Kaffeehaus oder ins Fußballstadion begleitet hat. Nach einer stimmlich bedingten Zwangspause befindet sich der Sänger wieder auf einem Gipfel seiner Karriere. Kaufmann ist ein Superstar zum Angreifen: Seinen vielen Fans begegnet er so charmant wie seinen Bühnenpartnerinnen, humorvoll geht er mit der Tatsache um, dass bei der „Last Night of the Proms“ auch das Werfen von Unterwäsche zu den mannigfaltigen Sympathiebekundungen zählt. Der Film bietet Einblick in das Leben eines reflektierten Künstlers von Weltrang – zwischen Gummibärchen in der Garderobe, Höchstleistungen im Opern- und Konzertbetrieb und Kaufmanns Begeisterung für Bayern München.

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