„matinee“ am 28. März in ORF 2: „Die Wiener Symphoniker von innen“ und „Osterzauber in Europa“

Weiters: „Museum für Zwei“ im Jüdischen Museum Wien

Wien (OTS) Teresa Vogl begleitet am Sonntag, dem 28. März 2021, ab 9.05 Uhr in ORF 2 durch die ORF-„matinee“, die zu Beginn in dem beeindruckenden Dokumentarfilm „Tonsüchtig“ einen Blick auf „Die Wiener Symphoniker von innen“ wirft und Einblicke in die Höhen und Tiefen des Orchesterlebens gibt. Um 10.05 Uhr stellt „Pinzen, Fladen, süße Zöpfe“ den „Osterzauber in Europa“ und die österliche Backwarenvielfalt in all ihren religiösen Unterschieden und regionalen Eigenheiten in den Mittelpunkt, bevor um 10.50 Uhr eine neue Ausgabe von „Museum für Zwei“ ins „Jüdische Museum Wien“ führt – Direktorin Danielle Spera bittet den österreichischen Kabarett-Star Alfred Dorfer zum Rundgang durch ihre Sammlung.

„Tonsüchtig – Die Wiener Symphoniker von innen“ (9.05 Uhr)

Das Porträt über die Wiener Symphoniker zeigt neben dem Orchesteralltag auch die unbekannten Seiten des Musiker-Daseins und spart berufliche Konflikte ebenso wenig aus wie private. Etwa jene, die der Konzertmeister mit wechselnden Dirigenten auszutragen hat. Mit erstaunlicher Offenheit erzählen die Mitglieder des Orchesters von dem enormen Druck, unter dem sie zuweilen stehen, und von der Angst zu versagen. Das beginnt bereits bei den ganz Jungen – das Probespiel wird zum Nervenkrieg. Die Älteren wiederum haben Angst, den hohen Anforderungen nicht mehr zu genügen, von den Nachkommenden künstlerisch überflügelt zu werden. Und der Konzertmeister bangt seiner bevorstehenden Pensionierung entgegen – was bleibt, wenn alles vorbei ist, was sein Leben bisher bestimmt hat? Der Grat zwischen Triumph und Desaster ist schmal, und zwischen Harmonie und Dissonanz liegt oft nur ein Millimeter. Wenn die Hände der Violinistin unsicher werden, war alles Üben und Proben umsonst. Es ist eine Welt der gnadenlosen Disziplin, die nach ständiger Höchstleistung verlangt und keinen Fehler verzeiht. Das wird besonders an der berührenden Geschichte eines Orchesterwartes deutlich, der früher selbst Musiker bei den Symphonikern war und an der Angst vor dem Scheitern fast zerbrochen wäre. Gestaltung: Iva Švarcová und Malte Ludin.

„Pinzen, Fladen, süße Zöpfe – Osterzauber in Europa“ (10.05 Uhr)

Osterzeit ist Backzeit und eine Zutat steht dabei ganz besonders im Mittelpunkt: die Hefe. Der Pilz, der in Österreich auch Germ genannt wird, macht den Teig flaumig. Ohne ihn wären Osterspezialitäten wie die „Colomba Pasquale“ aus Italien oder der Kärntner Reindling undenkbar. Auf der Suche nach den traditionsreichsten Rezepten reist Anita Lackenberger filmisch quer durch Europa und erzählt dabei auch ein Stück europäischer Kulinarik-Geschichte. Im Norden Deutschlands gibt es an den Osterfeiertagen Osterfladen, die zum Frühstück und/oder zum Nachmittagstee gereicht werden. Der Osterfladen ist vor allem in der protestantischen Ostertradition verankert und erinnert an die Matzen – das ungesäuerte Brot – des jüdischen Pessach-Festes. In Bayern hingegen werden aus Hefeteig wahre Kunstwerke geformt. Osterhase und Osterlamm sind nur zwei Varianten der in Süddeutschland gebräuchlichen österlichen Gebildbrote. Die deutschen Backtraditionen zeigen auch die historisch gewachsenen Kulturunterschiede zwischen dem evangelischen Norden und dem katholischen Süden. In Ligurien darf nicht nur die „Ostertaube – Colomba di Pasqua“ auf keinem Ostertisch fehlen, sondern auch der Ligurische Osterkuchen, der mit Spinat und Eiern gefüllt wird. Die Schweiz steuert den Osterzopf, selbstverständlich auch aus Germteig, bei und zum Abschluss geht es noch in DAS Osterland Europas: In Polen gibt es eine besondere Vielfalt an Osterrezepten wie die Ostertorte Mazurek, das Osterbrot Paska und den Osterkuchen Babka.

„Museum für Zwei – Jüdisches Museum Wien“ (10.50 Uhr)

Eine weitere Folge aus der Serie „Museum für zwei“ führt in das Wiener Jüdische Museum: Direktorin Danielle Spera bittet den österreichischen Kabarett-Star Alfred Dorfer zum Rundgang durch ihre Sammlung. Wenig überraschend dauert es auch nicht lange, bis sich die beiden über den berühmten jüdischen Humor austauschen. Gestaltung:
Karin Schiller.

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