NEOS fordern Zuversichtspaket für Familien

Künsberg Sarre/Bernhard: „Kinder und Familien brauchen eine Perspektive für den Herbst – sowohl im Bildungssystem als auch bei Beihilfen für Familien in Not.“

Wien (OTS) Familien wurden in den vergangenen Monaten vor besondere Herausforderungen gestellt: Schulschließungen, Homeschooling, finanzielle Schwierigkeiten durch die Wirtschaftskrise. NEOS schlagen deshalb ein Zuversichtspaket für Familien vor, das Klarheit in Schulen und Kindergärten und finanzielle Zuversicht schaffen soll.

Bildungspaket für die Herbstferien

NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre fordert ein Betreuungs- und Förderangebot in Schulen in den Herbstferien: „Die Schulen sollen in den Herbstferien offen bleiben. Für all jene Schülerinnen und Schüler, die es brauchen oder möchten, soll es ein Angebot geben – nach Vorbild der Sommerschule, allerdings in mehr Fächer und zum Beispiel auch in Projektform.“ Grundsätzlich wäre überhaupt mehr Kreativität nötig, fordert Künsberg Sarre: „Wir brauchen Veränderungen im System, es gibt viele Möglichkeitenn. Jetzt ist immer nur die Frage: Bleiben die Schulen offen oder werden sie geschlossen, dazwischen gibt es gar nichts.“

Dazu brauche es Klarheit und klare Ansprechpartner für Familien: Die Liste mit Kontakten vom Bildungsministerium sei etwa zwei Seiten lang. „Das ist natürlich völlig verwirrend“, so Künsberg Sarre. „Eltern und Schulpersonal müssen genau wissen, was zu tun ist, wenn etwa ein Kind erkrankt oder ein Verdachtsfall in einer Familie auftritt, und, wo sie im Zweifel anrufen sollen.“

Familienhärtefallfonds 2.0

Neben der Frage nach Unterricht und Betreuung stünden viele Familien auch vor finanziellen Schwierigkeiten, zeigt NEOS-Familiensprecher Michael Bernhard auf. „Zuversicht für Familien im Herbst bedeutet auch Sicherheit am Bankkonto.“ NEOS schlagen daher einen Familienhärtefall 2.0. vor. „Ich bin etwas erstaunt, dass so ein Fonds und Unterstützung für Familien bei der Bundesregierung bisher kein Thema war. Immerhin inszeniert sich die ÖVP gerne als Familienpartei und die Grünen werben auch mit ihrer Sozialpolitik“, kritisiert Bernhard.

Zahlungen aus dem Härtefallfonds sollten nach dem Vorschlag von NEOS einfach beim Familienministerium zu beantragen sein. Eine Datenschnittstelle soll dafür sorgen, dass der Antrag möglichst unbürokratisch ist. „Es muss auch transparent gemacht werden, warum, wer wie viel Geld bekommt. Und auf keinen Fall darf es eine Indexierung wie bei der Familienbeihilfe geben. Alle Familien in Österreich haben sich dieselben Leistungen verdient“, schließt Bernhard.

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