NEOS: Mückstein muss endlich Schwellenwerte für Antikörpernachweise definieren

Loacker: „Eine engere Regel als 2G ist sachlich nicht zu argumentieren. Genesene sind den Geimpften gleichzustellen.“

Wien (OTS) „Nach 18 Monaten Pandemie ignoriert die Regierung nach wie vor das zweite G, die Genesenen“, sagt NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker. „Aus virologischer Sicht sind sie den Geimpften gleichzustellen – es ist höchst an der Zeit, dass Kurz und Mückstein diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht länger negieren und sich von ihren Überlegungen zur 1G-Regelung verabschieden.“

Die Immunität auf Grund einer Erkrankung halte nach neueren Erkenntnissen rund ein Jahr an, so Loacker. „Ganz aktuelle Preprint-Studien aus Israel deuten sogar darauf hin, dass Genesene besser geschützt sind als Geimpfte. Das bestätigt auch Erkenntnisse, die Professorin Dorothee von Laer in Innsbruck bereits in Studien gewonnen hat. Der Gesundheitsminister hat es allerdings bis heute verabsäumt zu sagen, welche Antikörpertests zum Nachweis einer überwundenen COVID-Erkrankung anerkannt werden. Und er muss auch endlich Schwellenwerte für Antikörpernachweise definieren. Das gilt nicht nur für die Genesenen, sondern auch für die Geimpften: Wer ausreichend Antikörper hat, sollte frei entscheiden können, ob er oder sie sich trotzdem den Drittstich holen will – die Regierung darf die Menschen aber nicht dazu drängen, wenn diese dritte Impfung aus medizinischer Sicht gar nicht notwendig ist.“

Es gehe bei den Genesenen um rund 2 Millionen Menschen in Österreich. Neben den registrierten 680.000 Infektionen sei mit einer Dunkelziffer vom Zwei- bis Dreifachen zu rechnen, verweist Loacker auf wissenschaftliche Erkenntnisse.

Kurz und Mückstein müssten ihr Hauptaugenmerk endlich auf die wahren Treiber der Pandemie legen – „und das sind die gänzlich Ungeschützten. Wer, um diese zur Impfung zu bewegen, nach scheinbar einfachen Lösungen greift und ,Nur noch 1G – und fertig’ sagt, soll bitte so ehrlich sein und gleich eine Impfpflicht verlangen. Sachlich zu argumentieren ist eine engere Regel als 2G nämlich nicht.“

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