NEOS zur Aktion 20.000: Plakative Geldvernichtungs-Aktion beenden

Gerald Loacker: „Was wir stattdessen brauchen, sind deutlich mehr Mittel für die Qualifikation von Menschen im Haupterwerbsalter“

Wien (OTS) - Bestätigt fühlt sich NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker von AMS-Chef Johannes Kopf, was die alles andere als nachhaltige Aktion 20.000 betrifft: „Johannes Kopf bringt es auf den Punkt: Ist das Geld weg, ist der Job weg. Die Aktion 20.000 bringt weder dem Arbeitsmarkt etwas, noch den Jobsuchenden. Sie ist eine plakative Geldvernichtungs-Aktion gewesen.“ Loacker fordert stattdessen, dass das Geld endlich in die Qualifikation der Menschen investiert sind, die im Haupterwerbsalter stehen. „Unternehmen suchen händeringend nach Mitarbeitern, es wird aber zuwenig unternommen, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, nachgefragte Qualifizierungen zu erwerben. Das gehört dringend behoben“, weist er auf eine der ersten Maßnahmen hin, mit denen sich der oder die zukünftige Sozialminister_in auseinandersetzen muss.

Das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit werde nicht nur eine Aktion 20.000 bekämpft, so der Sozialsprecher. „Es braucht ein Anreizsystem für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, beispielsweise ein degressives, also im Zeitverlauf sinkendes Arbeitslosengeld und höhere Zuverdienstgrenzen – also echte Reformen und keine teuren Marketingmaßnahmen, die niemanden etwas bringen, aber alle Beschäftigen viel Geld kosten“, betont Loacker.

Bei der Plenarsitzung im Dezember besteht die Möglichkeit, diese teuren Marketinggags – und nichts anderes war die Aktion 20.000, aber letztlich auch der Beschäftigungsbonus – zu korrigieren. „Wir bleiben Tempomacher in Sachen Reformen und wir werden alles daransetzen, Fehlentscheidungen der ersten Jahreshälfte zu korrigieren und stattdessen in nachhaltigere Maßnahmen umzulenken. Wir fordern alle Parlamentskräfte auf, uns dabei zu unterstützen“, so Loacker.

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