Nepp: Integrationsverweigerung an Schulen untragbar

Hilferuf einer Lehrerin beweist Versagen der Wiener Schulpolitik

Wien (OTS) - Wenn eine Personalvertreterin der sozialdemokratischen Lehrergewerkschaft die wahren Probleme in Wiener Klassenzimmern publik macht, ist das der Beweis für das Versagen der Wiener Schulpolitik. „Der verzweifelte Hilferuf der SPÖ-Lehrergewerkschafterin, die sich von der Behörde im Stich gelassen fühlt, zeigt exakt die Entwicklung auf, vor der wir Freiheitlichen immer gewarnt haben“, kommentiert Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp. Konkret berichtet die Pädagogin in einem Interview über wachsende Bildungsfeindlichkeit muslimischer Eltern, religiös motivierte Konflikte zwischen Schülern, sowie den Einfluss der Scharia, die für muslimische Schüler von größerer Wichtigkeit als unsere westlichen Werte ist. „Dass bereits jeder zweite Schüler in Wien Migrationshintergrund aufweist, scheint der rot-grünen Stadtregierung entgangen zu sein. Genauso wie dem Stadtschulrat die Pflichtschulen entglitten sind“, bedauert der Vizebürgermeister.

Die immer wiederkehrende Begründung, dass es sich bei Schulen in Bezirken wie Favoriten um sogenannte „Brennpunktschulen“ handle, die die Ausnahme darstellen würden, lässt Nepp nicht gelten. „Auch wenn der Anteil islamischer Schüler nicht an allen Schulen so hoch sein mag, so darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Einfluss des Islam in Österreichs Klassenzimmern offenbar dramatisch geworden ist, für betroffene heimische Schüler und Lehrer ein tägliches Problem darstellt, vor allem aber gefährliche gesellschaftliche Entwicklungen nach sich zieht“, warnt Nepp.

Zu verantworten habe diese Entwicklung die SPÖ, die keinerlei Maßnahmen ergriffen hat, um dem rechtzeitig Einhalt zu gebieten. Zumindest in Ansätzen lernfähig zeige sich bislang nur die neue Landesparteisekretärin der SPÖ, Barbara Novak, die die langjährige Forderung der FPÖ nach einem Kopftuchverbot an Schulen ihrerseits übernahm. „Offensichtlich erkennt man nun auch auf Seiten der neu strukturierten Wiener SPÖ, dass es nötig ist, der Islamisierung entgegenzutreten und dem islamisch-konservativen Einfluss in unseren Klassenzimmern eine klare Absage zu erteilen“, so Nepp. „Wenn Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und Stadtschulrat Heinrich Himmer die längst entglittenen Zustände an Wiens Pflichtschulen wieder in den Griff bekommen wollen, müssen gerechtfertigte Forderungen der Wiener FPÖ unverzüglich umgesetzt werden“, so Nepp abschließend. (Schluss) akra

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