Nepp: Wiener SPÖ verkennt Wohnungsproblematik von Grund auf

Bürgermeisterkandidat wirft mit völlig haltlosen Zahlen um sich

Wien (OTS) - In der heutigen Kronen Zeitung lassen sich die beiden SPÖ-Bürgermeisterkandidaten Andreas Schieder und Michael Ludwig für ihre Gemeindebaupolitik feiern. Besonders auffällig dabei ist das völlig absurde Zahlenverständnis des SPÖ-Klubchefs Andreas Schieder. Er kündigt an, mit dem Bau von 5.000 neuen Gemeindewohnungen im Jahr, die Wohnungsnot in Wien lösen zu können. „In den vergangenen sechs Jahren sind durchschnittlich knapp 30.000 Menschen pro Jahr nach Wien zugewandert – insgesamt knapp 200.000 – was ca. der Einwohnerzahl von Linz entspricht. Mit 5.000 neuen Gemeindewohnungen im Jahr kann Schieder nicht einmal die Hälfte dieser Zuwanderer versorgen – die andere Hälfte drängt weiter auf den Wiener Wohnungsmarkt und bewirkt eine weitere Verteuerung der Mieten“, rechnet Wiens FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp vor.

Schieder erklärt in Interview zudem, dass „2.000 Wohnungen rund 25 Millionen Euro“ kosten würden. „Wenn Schieder tatsächlich Wohnungen um 12.500 Euro die Einheit bauen kann, schlage ich ihn höchstpersönlich für den Wirtschaftsnobelpreis vor“, kann sich Nepp ein Kopfschütteln nicht verkneifen und bedauert, dass die Bauexperten der SPÖ sich allein beim Krankenhaus Nord offenbar um ganze Großstädte verrechnet haben.

Fakt ist:  Wohnungen in Wien werden am Markt in der Realität um mindestens das 20-fache, eher aber das 30- bis 40-fache von 12.500 Euro angeboten und die Annahme, höhere Taxen auf Air-BNB und eine Leerstandabgabe würden den Wohnbau komplett querfinanzieren, verweist Nepp ins Reich der Phantasie.  

„Wien braucht nicht nur einen Stopp der Willkommenskultur und damit einen Stopp der ständig steigenden Nachfrage nach immer knapper werdendem Wohnraum; Wien braucht aktuell gut 15.000 sozial geförderte und damit leistbare neue Wohnungen im Jahr. Vor allem aber braucht Wien eine andere als diese rot-grüne Stadtregierung, die entweder tatsächlich keine Ahnung hat oder ihre Bürger absichtlich für dumm verkaufen will“, so Nepp abschließend. 

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FPÖ Wien
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