Neuer „Universum“-Chef Gernot Lercher präsentiert seine Pläne für die Zukunft der erfolgreichen ORF-Naturfilmmarke

Mit neuem Team künftig mehr als nur TV-Sendung, multimedialer Vermittler relevanter Natur- und Umweltthemen, Green Producing, neues Design ab 7. Juli

Wien (OTS) Mit 1. Juli 2020 tritt Gernot Lercher seine Funktion als neuer „Universum“-Chef an. Seine Pläne für die Zukunft und einen Ausblick auf künftige Produktionen der erfolgreichen ORF-Naturfilmmarke, die sich ab 7. Juli in neuem Design präsentiert, skizziert Gernot Lercher wie folgt:

Mit neuem Team künftig mehr als nur TV-Sendung

„‚Universum‘ sensibilisiert nun seit mehr als drei Jahrzehnten Menschen für die Wunder der Natur und setzt sich damit zugleich für ihren Schutz ein. Diese große Verantwortung wollen wir in der Redaktion künftig noch stärker wahrnehmen, indem wir in all unseren Medien relevante Natur-, Wissenschafts- und Umweltthemen vermitteln, die sich rund um unsere Produktionen auftun. ‚Universum‘ wird künftig mehr als nur eine Fernsehsendung sein, es wird künftig auch im Radio und auf unseren Online-Plattformen verstärkt zu erleben sein.“ Um diesem Anspruch gerecht zu werden, verstärken das Team um Gernot Lercher neben den bisherigen „Universum“-Mitarbeiterinnen Birgit Skulski und Veronika Hotowy nun auch der international erfahrene Dokumentarfilmer Marc Kosak (u. a. „Galileo“) sowie die arrivierte Wissenschaftsjournalistin Bibiane Zeller-Presenhuber.

Ob als Bildungsprogrammangebot für Schüler/innen in der „ORF 1 Freistunde“, auf der Bildungsplattform des Wissenschaftsministeriums „Edutube“ oder als quotenstarker „Dauerbrenner“ für ein großes Stammpublikum im Hauptabend. Für Gernot Lercher hat sich „‚Universum‘ in den Monaten der Corona-Krise einmal mehr in seiner Rolle als lautstarker Player im Konzert qualitativ hochwertiger ORF-Sendungen bestätigt: „Gelungen ist das nicht zuletzt auch durch die thematische Vielfalt, die unsere Dokumentationen auszeichnen. Da zählen Filme über die schönsten Regionen Österreichs ebenso dazu wie internationale Koproduktionen in Europa und auf der ganzen Welt. Diesen abwechslungsreichen Mix, der auch Teil des Erfolges dieser Sendung ist, wollen wir weiterhin garantieren – ganz einfach, weil er bei Jung und Alt gut ankommt und somit für alle etwas dabei ist.“

Green Producing – im Einklang mit der Natur produzieren

„Dass die filmische Auseinandersetzung mit Natur- und Umweltthemen auf Grund der globalen ökologischen Brisanz im kommenden Jahrzehnt an immenser Bedeutung gewinnen wird, ist für mich unbestritten“, so Lercher: „Bei ‚Universum‘ wollen wir diesem Umstand künftig noch stärker Rechnung tragen. Das bedeutet, dass wir natürlich die großen Stärken unserer Dokumentationen wie z. B. die bildgewaltige Darstellung faszinierender Natur- und Tierwelten bewahren, aber dass wir die Kamera auch dorthin richten, wo die Natur buchstäblich an ihre menschlichen Grenzen stößt und Gefahr läuft, nachhaltig Schaden zu nehmen. Will man sich ernsthaft mit Natur- und Umweltthemen im 3. Jahrtausend auseinandersetzen, muss für beides Platz sein – den Blick auf unberührte Lebensräume auf der einen Seite und die Auseinandersetzung mit ihrer Gefährdung auf der anderen. Für jede/n, der Naturfilme umweltbewusst herstellen will, muss, ja wird Green Producing bald selbstverständlich sein. Auch ‚Universum‘ geht diesen Weg konsequent. Da müssen wir Vorbild sein“, erklärt Lercher. „Kamerateams, die imstande sind, ‚Universum‘-Qualität zu liefern, gibt es in Österreich, aber natürlich auch an anderen Orten der Welt. Sie an Bord einer Produktion zu holen, kann umweltbelastende Anreisen mit dem Flugzeug ersparen und in Folge Wege an Drehorte in fernen Ländern verkürzen.“ Auch Lerchers letzter Film als Regisseur – „Portugal – Wildnis zwischen Land und Ozean“ wird im Herbst ausgestrahlt – wurde zur Gänze von hervorragenden portugiesischen Kameraleuten gedreht. „Wo so etwas möglich ist, wird es auch künftig passieren“, sagt Lercher.

Gernot Lercher über seine Rolle als „Universum“-Sendungsverantwortlicher

„Ich selbst hatte das Glück, in den letzten 25 Jahren meinen Kindheitstraum vom Dokumentarfilmer in aller Welt leben zu können. Das bescherte mir nicht nur zahllose unvergessliche Erlebnisse auf allen Kontinenten, sondern vor allem auch wertvolle Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Kreativen aus allen Herstellungsbereichen“, resümiert Lercher. „So sehe ich mich nun auch als ein Brückenkopf zwischen Redaktion, Produzentinnen und Produzenten, Regisseurinnen und Regisseuren sowie Autorinnen und Autoren, der alle entscheidenden Kräfte zu einem großen Team verbindet. Einem Team, das – immer wieder aufs Neue – aufsehenerregende Dokumentationen hervorbringt, damit Natur-, Tier- und Umweltthemen in den Vordergrund rückt und die Stellung von ‚Universum‘ als eine der stärksten Sendungsmarken des ORF in Österreich und auf dem internationalen Fernsehmarkt fortan festigt.“

„Universum“-Sommerserie ab 7. Juli, weitere Naturfilm-Projekte im Überblick

Am 7. Juli startet die „Universum“-Serie „Im Sommer die Welt entdecken“ – jeweils in Doppelfolgen: Die BBC-Top-Serie „Planet Earth“ nimmt das TV-Publikum mit auf alle Kontinente – und damit zu den größten Naturwundern der Erde. Dazu steuert „Universum“ einige der schönsten Destinationen Österreichs und Europas in höchster Qualität bei. In nächster Zukunft begibt sich „Universum“ u. a. auf die Spuren des Karawankenbären und des Sibirischen Tigers, erforscht die unbekannte Wildnis Portugals und den spektakulären Naturraum zwischen den USA und Mexiko, begleitet Hermann Maier durch den Bregenzer Wald, liefert ein faszinierendes Tierfilmepos rund um Leoparden in Afrika, um zugleich – anlässlich des nächstjährigen 50-Jahr-Jubiläums der Nationalparks in Österreich – bereits an einem großen Zweiteiler über die wichtigsten Naturschutzgebiete Österreichs zu drehen.

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