Neues Volksblatt: „In Linz …“

Ausgabe vom 1. Juli 2017

Linz (OTS) - „In Linz beginnt's“ hieß es früher und momentan heißt es „Linz verändert“ ... und beide Slogans könnten auch als Motto für den heutigen ÖVP-Parteitag im Design Center gelten. Denn die Volkspartei will mit Sebastian Kurz in neue Zeiten aufbrechen und die Chancen stehen gut, dass sie mit ihm den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft schaffen kann. Die Nachkriegsordnung mit den zwei großen Lagern ist zwar schon länger vorbei, trotzdem haben sowohl ÖVP als auch SPÖ dies offensichtlich noch nicht verinnerlicht — denn manche Funktionäre schwelgen lieber in der guten alten Zeit von großkoalitionärer und sozialpartnerschaftlicher Allmacht. Bisher hatten die beiden Parteien noch Glück, in anderen Ländern sind Großparteien in der Bedeutungslosigkeit versunken. Jüngstes Beispiel ist Frankreich, da hat der jetzige Präsident mit einer „Bewegung“ die Parteienlandschaft hinweg gefegt.
Noch weiß man nicht, wie das Experiment in Paris ausgeht. Und hier liegt der Unterschied zu Österreich. Der neue ÖVP-Obmann Kurz kann einerseits auf die eigene und auf die Erfahrung der ÖVP verweisen. Hier kauft man nicht die Katze im Sack. Und andererseits verkörpert er glaubhaft diesen neuen Politiker-Typus, wo man Facebook statt Parteibuch hat. Und diese Glaubhaftigkeit zeigt sich auch darin, dass seine Bewegung mittlerweile mehr als 60.000 Unterstützer hat. Ja, Bewegung tut einer Partei gar nicht schlecht.

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