Norbert Hofer: „Mit Minister Anschobers Tatendrang wäre Moses noch heute in Ägypten“ | Freiheitlicher Parlamentsklub

Älteren Menschen in häuslicher wurde nun Erarbeitung eines Konzeptes angekündigt – einmal mehr

Wien (OTS) „Er hat viel und lange mit sanfter Stimme gesprochen, die wichtigen Fragen aber wieder einmal nicht beantworten können.“ So fasst FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer die heutige Pressekonferenz von Gesundheitsminister Rudolf Anschober zusammen. „Es macht einen wirklich sprachlos, wenn der Gesundheitsminister heute – also fast zwei Wochen nach den ersten verabreichten Corona-Impfungen – davon spricht, dass die Impfstrategie derzeit diskutiert und erarbeitet werde. Seit November ist bekannt, wann die Impfungen kommen werden. Warum wurde dieser Zeitraum verschlafen?“, fragt sich wohl nicht nur Norbert Hofer und kommt zum Schluss: „Mit Minister Anschobers Tatendrang wäre Moses mit seinem Volk noch heute in Ägypten, würde eine baldige Strategie für den Auszug ankündigen und auf einigen schönen Schautafeln Bilder vom gelobten Land präsentieren.“

Wenn sich Anschober nun darauf berufe, dass das Handling des Impfstoffes (Lagerung bei knapp minus 80 Grad, Anm.) die Logistik so schwierig mache, dann sei das eine Ausrede, die Hofer nicht gelten lassen will: „All diese Informationen sind spätestens seit dem Herbst bekannt. Die Post schupft in der Weihnachtszeit Millionen an Paketen an hunderttausende Haushalte – die Republik schafft es aber abseits der ersten groß inszenierten Impf-Events nicht, alle vorhandenen Impfstoffe in die knapp 1.000 Altenwohn- und Pflegeheime auszuliefern, wo es genug Menschen gibt, die sich lieber heute als morgen impfen lassen wollen. Das ist einfach ein Armutszeugnis.“

Spätestens mit dem Eintreffen der ersten Impfstoff-Lieferung hätte das mit den Ländern eng abgestimmte Impf-Konzept fertig vorliegen müssen, stellt Hofer klar. Er erinnert auch daran, dass ältere Menschen in häuslicher Pflege nicht vergessen werden dürfen. Mehr als 150.000 Menschen würden davon betroffen sein. Die heutige Einschätzung des Gesundheitsministers, wonach diese Menschen „weniger Vielfalt“ an Kontakten hätten und daher erst später in die Impf-Strategie eingearbeitet werden sollen, sei grundfalsch, so Hofer: „Auch diese Menschen bekommen Besuch von Verwandten. Pflegehelfer und Pfleger sind auch bei anderen Patienten aktiv und haben außerhalb ihres Jobs auch soziale Kontakte. Die Gefahr einer Corona-Infektion ist für ältere Menschen in häuslicher Pflege nicht geringer als in Altenwohn- und Pflegeheimen. Ein fachlich qualifizierter Gesundheitsminister wüsste das.“

Abschließend betont Hofer einmal mehr, dass die Entscheidung zu einer Impfung frei und ohne Zwang getroffen werden müsse. Wer sich aber dafür entscheide, brauche Klarheit auf Basis einer schlüssigen Strategie. Diese fehle noch immer.

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