Ottenschläger, Nehammer, Gerstl und Kobald für Nachdenkpause zur Verbindungsbahn Penzing – Hietzing – Meidling

ÖVP-Politiker: Bewohnerfreundliche Alternativen überlegen!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger hat Verkehrsminister Hofer ein schriftliches Ersuchen für eine Nachdenkpause bezüglich der Verbindungsbahn Penzing – Hietzing – Meidling übergeben - gemeinsam mit seinen Abgeordnetenkollegen Karl Nehammer und Wolfgang Gerstl und Bezirksvorsteherin Silke Kobald, auf deren Initiative das Schriftstück zurück geht.

Die Nachdenkpause in Sachen ÖBB-Planungsprojekt der Verbindungsbahn in Hietzing kann dazu dienen, bewohnerfreundliche Alternativen zu überlegen, so die ÖVP-Politiker. „Der uns bekannte Planungsstand zeigt keine Berücksichtigung der berechtigten Anrainer- und Bezirksinteressen.“ Darüber hinaus sollte die Nachdenkpause auch für die Erstellung eines neuen Gesamtkonzeptes für die Schiene im Wiener Raum genutzt werden.

„Wir haben grundsätzlich Verständnis dafür, dass mit der geplanten Überarbeitung der S-Bahn 80 die ÖBB eine attraktivere West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt schaffen will. Auch die Intention des Ausbaus des öffentlichen Verkehrs und somit auch dichte Schnellbahnintervalle und zusätzliche Stationen sind grundsätzlich begrüßenswert. Es wird aber bisher von den ÖBB nicht auf die Kritik der dem Parlament vorliegenden Bürgerinitiative bzw. Petition eingegangen, die den Einfluss auf das Leben im Bezirk unter die Lupe genommen hat. In der Nachdenkpause sollte das Projekt unter Berücksichtigung folgender Forderungen neu aufgesetzt werden:

1. Erhalt der Querungsmöglichkeiten. Die Querung im Bereich der bestehenden Eisenbahnkreuzungen muss weiterhin zu Fuß, mit dem Rad und mit dem PKW möglich sein. Nahversorgung, Schulbesuch und Zufahrt für Rettung, Polizei oder Feuerwehr müssen gewahrt bleiben.
2. Tieflegung oder Tieferlegung der Bahnstrecke. Die bauliche Ausgestaltung der Stationen und der Bahntrasse müssen sich harmonisch in das Hietzinger Ortsbild einfügen. Ein Architekturwettbewerb ist unumgänglich. Hietzing darf nicht durch eine acht Meter hohe Mauer in zwei Teile geteilt werden. Daher lehnen wir die Hochlage der Verbindungsbahn ab. Die Brückenquerung zu/in Penzing muss aber berücksichtigt werden.
3. Kapazitätsprüfung Güterverkehr. Güterzüge gehören grundsätzlich in den Lainzer Tunnel. Es sind alle Maßnahmen einzuleiten, um möglichst wenige Güterzüge über die Verbindungsbahn und somit durch dicht verbautes Gebiet zu führen.
4. Gesamtkonzept S-Bahn-Ring Wien. Im Bewusstsein der technischen Schwierigkeiten für eine Verbindung der Vorortelinie S45 mit der Verbindungsbahn S80 plus ist dieses Ziel weiterzuverfolgen und unabhängig davon auch die Verdichtung der S80 Richtung Purkersdorf einzuleiten. In der Folge fordern wir eine Vollendung des S-Bahn-Rings in und um Wien durch den Ausbau des Schnellbahnliniennetzes in Wien.
(Schluss)

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