Positive Bilanz von Faßmann nach 100 Tagen Regierung: Wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht

Durchbruch in der Universitätsfinanzierung & Deutsch vor Schuleintritt

Wien (OTS) - Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann kann nach 100 Tagen im Amt bereits auf eine positive Bilanz zurückblicken. „In den ersten 100 Tagen konnten wir einige wichtige Vorhaben auf den Weg bringen. Von besonderer Bedeutung waren die Verhandlungen zum Doppelbudget 2018/19. Die budgetäre Ausgangslage hat sich dabei deutlich verbessert. 2018 werden etwa für den Bildungsbereich über 8,8 Milliarden Euro und für den Wissenschaftsbereich rund 4,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Damit sollte in den kommenden Jahren eine nachhaltige Finanzplanung in meinem Ressort möglich sein“, so Faßmann heute anlässlich der ersten 100 Tage der neuen Regierung.

„Wir konnten auch erste Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm umsetzen. So haben wir zum Beispiel einen Prozess zur Entlastung von Schulbürokratie gestartet. Durch das Streichen bzw. das Überarbeiten bestehender Regelungen wollen wir die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer erleichtern. Gerade im Lichte der Bildungsreform und der damit verbundenen Ausweitung der Schulautonomie müssen wir als Ministerium nicht alles bis in kleinste Detail behördlich regeln“, so Faßmann weiter.

Eine weitere Maßnahme, die umgesetzt wurde, ist die Novelle zur Ahndung von Schulpflichtverletzungen. Bis jetzt war es ein großer administrativer Aufwand, gegen unentschuldigtes Fehlen vom Unterricht vorzugehen. Die Novelle, die ab Herbst 2018 in Kraft treten wird, ermöglicht den Schulleitungen, schnell und gezielt zu reagieren. Was die Neue Oberstufe (NOST) betrifft, so wird die Übergangsfrist um zwei weitere Jahre bis spätestens 1. September 2021 verlängert.

Ab kommendem Schuljahr wird auch das neue System der verpflichtenden Deutschförderklassen in an allen Schulformen eingeführt. Schülerinnen und Schüler mit Sprachdefiziten werden 15 Stunden (Volksschule) bzw. 20 Stunden (NMS/AHS) in eigenen Klassen in Deutsch unterrichtet. „Wir wollen damit bestehende provisorische Modelle der Deutschförderung in eine nachhaltige und vor allem verbindliche Regelsystematik überführen. Die Vorbereitungen für die Umsetzung dieses neuen Modells laufen auf Hochtouren“, so der Minister.

„Im Wissenschaftsbereich ist mit der `Universitätsfinanzierung neu` ein Meilenstein gelungen“, hebt Faßmann abschließend hervor, „nach beinahe zehnjähriger Diskussion konnte endlich ein Durchbruch in der Finanzierungssystematik der Universitäten erzielt werden. In Zukunft wird es nicht nur mehr Geld für die österreichischen Universitäten geben, sondern auch einen studierenden- und forschungsbezogenen Schlüssel für die finanzielle Verteilung.“ Die Bestellung von 59 neuen Universitätsräten erfolgte ebenso in den vergangen 100 Tagen.

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Mag. Annette Weber
Pressesprecherin
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