Pressegespräch: “Morbus Parkinson – neue Therapiekonzepte für mehr Lebensqualität”, am 6.10.2020 in Wien

Wien (OTS) Im Vorfeld ihrer Jahrestagung lädt die Österreichische Parkinsongesellschaft (ÖPG) zum Pressegespräch

Morbus Parkinson – neue Therapiekonzepte für mehr Lebensqualität
Wann: 06. Oktober 2020, 10 Uhr
Wo: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Auf dem Podium:

Priv. Doz. Dr. Sylvia Boesch, Präsidentin der ÖPG, Univ. Klinik für Neurologie, Medizinische Universität Innsbruck:
“Die Zahl der PatientInnen steigt rasant an – Symptome und Verlauf von Morbus Parkinson, Ausblick auf die Jahrestagung der Österreichischen Parkinsongesellschaft”

Prim. Univ. Prof. Dr. Walter Antonius Pirker, Vizepräsident der ÖPG, Abt. für Neurologie in der Wiener Klinik Ottakring (vormals Wilhelminenspital):
“Verbesserte Diagnosemöglichkeiten von Morbus Parkinson durch neue bildgebende Verfahren”

Prim. Doz. Dr. Regina Katzenschlager, neurologische Abt. Donauspital/SMZ Ost:
“Morbus Parkinson: Bewährte & neue Therapiekonzepte – angepasst auf das individuelle Stadium der Erkrankung”

em. o. Univ. Prof. Dr. Werner Poewe, Univ. Klinik für Neurologie, Medizinische Universität Innsbruck:
“Symptombehandlung und Krankheitsmodifikation – wohin geht die Parkinsontherapie”

Zum Hintergrund

Die Zahl der ParkinsonpatientInnen hat sich weltweit in den vergangenen 30 Jahren fast verdreifacht! Waren 1990 ca. 2,5 Millionen Menschen an Morbus Parkinson erkrankt, lag die Zahl der Parkinsonpatienten laut Schätzung der WHO im Jahr 2016 bei sechs bis sieben Millionen. Parkinson ist somit nach der Alzheimer Krankheit die zweihäufigste neurodegenerative Erkrankung. Sie ist durch den fortschreitenden Verlust von Dopamin-produzierenden und anderen Nervenzellen im Gehirn und Teilen des Nervensystems gekennzeichnet und führt zu einer charakteristischen Bewegungsstörung mit Zittern und Verlangsamung, sowie zu zahlreichen weiteren nicht-motorischen Symptomen.

Dank neuer Therapien ist es in jedem Stadium der Erkrankung möglich die parkinson-typische Störung der Motorik zu verbessern und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten. Nicht immer sind Patienten ausreichend über das heutige Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten informiert, so dass regelmäßige Kontrollen beim Facharzt oder in einer spezialisierten Parkinson-Sprechstunde für eine optimale individualisierte Therapie-Einstellung besonders wichtig sind. Neueste Ergebnisse der Therapieforschung geben zudem Hoffnung auf progressionsmindernde Behandlungsansätze.

Rückfragen & Kontakt:

Hennrich.PR
Daniela Hennrich
01/879 99 07-18 bzw. 0664/408 18 18
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