Rathaus ist am Zug: Fromme Wünsche zum Jahreswechsel!

Fritz Pöltl(FCG)appelliert an Bürgermeister Ludwig: „Es ist an der Zeit, die Kurzpark-Regelungen endlich sinnvoll zu ändern!“,

Wien (OTS) Einen echten Anachronismus stellen die völlig unterschiedlichen Regelungen der Parkraumbewirtschaftung in den Wiener Bezirken dar. Sowohl die gebührenpflichtigen Parkzeiten, wie auch die Abstelldauer sind bezirksweise unterschiedlich geregelt. Dazu kommen Sonderzonen, etwa um die Stadthalle, bei Bahnhöfen, in Geschäftsstraßen und Überlappungszonen sowie noch gebührenfreien Zonen in Randlagen der Bezirke und die heftigst umstrittenen „lt. Amtsblatt Wien 41/2018″-Anrainerzonen in bisher zehn Bezirken. Mindestens 14 verschiedene Regelungen an die sich die Autofahrer zu halten haben, mussten deshalb amtlich kundgemacht werden. Bei Nichtbeachtung drohen saftige Strafen in Höhen von 36 bis zu 365 Euro.

Handlungsbedarf

„Seit rund einem Vierteljahrhundert wird dieser Anachronismus von der Wiener Stadtverwaltung ausgiebig zelebriert. Es ist höchst an der Zeit, die Kurzpark-Regelungen in Wien endlich sinnvoll zu ändern“, wie Wiens FCG-Landesgeschäftsführer Fritz Pöltl dem Wiener Bürgermeister nachdrücklich ans Herz legt.

Versprechen gebrochen

Seit über zehn Jahren fordert die ÖVP ein einheitliches und überschaubares System der Parkraumbewirtschaftung. Der ÖAMTC hat dazu bereits vor Jahren ein Zonensystem ausgearbeitet, ist aber bei der Stadtverwaltung damit abgeblitzt. Versprochen hat die damalige Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou schon vor sechs Jahren ein neues und überarbeitetes System. Ihre Nachfolgerin, die Grüne Birgit Hebein, kündigte selbiges im Juni an. Der bisherige „Fleckerlteppich“ sollte schon bald der Vergangenheit angehören, wie sie damals hochoffiziell aus dem Rathaus verlauten ließ.

Wieder ein Flopp

„Sechs Monate später gehört nur Hebein selbst der Vergangenheit an und die Wiener werden weiter mit verschiedenen Gebührenzonen und saftigen Strafen gequält und mit über 90 Millionen Euro Strafzahlungen ungeniert zur Kasse gebeten. Fritz Pöltl: „Es ist höchst an der Zeit, dass im Rathaus auch einmal wirklich gearbeitet wird, um den Wienerinnen und Wienern endlich eine dauerhafte und überschaubare Regelung für das Kurzparken bieten zu können!“

Prosit

Mit der Hoffnung, dass dies kein frommer Wunsch bleiben möge, wünscht Fritz Pöltl allen Wienerinnen und Wienern ein Prosit Neujahr!

Rückfragen & Kontakt:

Fraktion christlicher Gewerkschafter Wien
KR Friedrich Pöltl
FCG-Landesgeschäftsführer
Tel.: 01/5344479481
Johann Böhm Platz 1
1020 Wien



Quelle

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