„Report“ am 6. März: Doppelbudget, Kärntner Machtpoker, geringe Alterspension für Frauen und das Leben nach der Politik

Im Studio zu Gast: Finanzminister Hartwig Löger, ÖVP

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 6. März 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Das Doppelbudget

Demnächst wird die türkis-blaue Bundesregierung ihr Budget für die Jahre 2018 und 2019 vorlegen. Die Zielvorgaben sind bereits im Wahlkampf festgelegt worden: Steuerliche Erleichterungen für Familien und für die Leistungsträger der Gesellschaft. Gleichzeitig muss die Regierung rund 2,5 Milliarden Euro einsparen, um ihr für 2019 angestrebtes Nulldefizit zu erreichen. Wer wird also profitieren, wer verlieren? Martin Pusch und Eva Maria Kaiser berichten.

Live zu Gast im Studio ist Finanzminister Hartwig Löger, ÖVP.

Kärntner Machtpoker

Nach der Kärntner Landtagswahl wird es nun erst richtig spannend. SPÖ-Chef Peter Kaiser ist der große Gewinner und hat Kärnten zur roten Bastion gemacht. Er ist jetzt der stärkste Mann in der Bundes-SPÖ und sein Koalitionsweg hat Signalwirkung auf die Löwelstraße. Der Wahlsieger kann aus drei Koalitionsmöglichkeiten wählen. Wird Peter Kaiser den einfachsten Weg gehen und mit dem ehemaligen Genossen Gerhard Köfer koalieren, geht er mit der Volkspartei oder gar mit den Blauen? Welche Auswirkungen hätte eine Regierungszusammenarbeit mit den Freiheitlichen auf die Bundespolitik? Ein Bericht von Alexander Sattmann und Martina Schmidt.

Viel Arbeit, wenig Pension

Die Aussicht auf eine oft erschreckend kleine Alterspension schockiert viele Frauen. Sie haben sich für Teilzeit entschieden – meist wegen der Kinder – und bekommen im Alter die Rechnung präsentiert. Jahrelange unbezahlte Familienarbeit und lange Teilzeitphasen führen in die Altersarmut. Doch vielen Frauen scheint das nicht bewusst zu sein, denn sie setzen oft auf ihre Ehepartner oder den Staat. Bereits das Frauenvolksbegehren vor zwanzig Jahren hat auf ungerechte Verteilung aufmerksam gemacht und auch das jetzige fordert eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wie soll das gelingen – mehr Eigeninitiative oder weiter auf politische Lösungen warten? Helga Lazar und Katja Winkler haben nachgefragt.

Das Leben nach der Politik

Der Jobwechsel von Eva Glawischnig zum Glücksspielkonzern Novomatic sorgt für Aufsehen und Diskussion. Was darf ein Politiker, eine Politikerin nach dem Ende der Karriere tun? Welchen Beruf können sie annehmen, ohne die politische Einstellung zu konterkarieren? Jobs im staatsnahen Bereich sind rar geworden. Das Leben nach dem Ausstieg aus der Politik kann demnach ziemlich beschwerlich sein. Insiderwissen und Netzwerke sind dann doch wieder Türöffner in der Privatwirtschaft. Sophie-Kristin Hausberger und Jakob Horvat berichten über die Schwierigkeiten bei der Jobvermittlung von ehemaligen Politikerinnen und Politikern und über die Neuorientierung nach dem Ausscheiden aus der Politik.

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