„Report“ über ein halbes Jahr Krise, Corona-Strategien für den Herbst und den tatsächlichen Preis für „billige“ Lebensmittel

Am 30. Juni um 21.05 Uhr in ORF 2; Politikwissenschafter Peter Filzmaier und Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres zu Gast im Studio

Wien (OTS) Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 30. Juni 2020, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Ein halbes Jahr Krise

Die türkis-grüne Regierung ist zwar erst seit Anfang Jänner im Amt, dennoch scheint das eine halbe Ewigkeit her: Ausbruch der Corona-Pandemie, österreichweiter Lockdown, Wirtschaftskrise, nun der Ibiza-Untersuchungsausschuss. An Themen, mit denen sich Regierung und Opposition konfrontiert sahen, hat es in diesem ersten halben Jahr nicht gemangelt. Der „Report“ fragt bei vier Meinungsforscherinnen bzw. Meinungsforschern nach, wie die Parteien die Krise bisher bewältigt haben, wer profitieren konnte und wer nicht – und was das für die Wien-Wahl im Oktober bedeutet. Stefan Daubrawa und Eva Maria Kaiser mit einer Analyse.

Live zu Gast im Studio ist Politikwissenschafter Peter Filzmaier.

Corona: Strategien für den Herbst

Die Wissenschaft forscht intensiv an Impfstoffen und Medikamenten gegen COVID-19. Bis diese zugelassen werden, soll die Bevölkerung mit Abstand, Testungen und regionalen Quarantänen geschützt werden. Auch die Impfmoral – zum Beispiel bei der Grippeimpfung – soll erhöht werden, um im Herbst ein gleichzeitiges Ansteigen von Influenza und COVID-19 in Schach zu halten. Sophie-Kristin Hausberger und Helga Lazar haben in Betrieben, Gesundheitseinrichtungen und bei Expertinnen und Experten nachgefragt, mit welchen Strategien sie sich im Corona-Sommer auf den Herbst vorbereiten.

Live im Studio dazu Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres.

Der Preis für „billig“

Corona wirft auch ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie und in der Landwirtschaft. Lange war heuer nicht klar, ob die dringend notwendigen ausländischen Erntehelfer/innen rechtzeitig einreisen dürfen. Viele Landwirtinnen und Landwirte waren besorgt, ihre Ernte würde auf den Feldern verrotten. Gleichzeitig sorgten Bilder einer Unterkunft von Erntehelfern in einem Betrieb im Marchfeld für Aufregung. Und auch die Fleischindustrie geriet zuletzt in die Schlagzeilen – mehr als 1.500 Corona-Infektionen in einem großen Schlachtbetrieb in Deutschland werfen die Frage auf, unter welchen Arbeitsbedingungen Fleisch produziert wird. Yilmaz Gülüm und Helma Poschner fragen bei Fleischproduzenten und Bauern nach, was der tatsächliche Preis für billige Lebensmittel ist.

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