S-LINK bringt große Verbesserungen für den Öffentlichen Verkehr in Salzburg

Klimaschutzministerium, Land und Stadt beginnen AnrainerInnen-Kommunikation in der Stadt Salzburg

Wien/Salzburg (OTS) Mit der heute präsentierten Informationsoffensive zur Verlängerung der Salzburger Lokalbahn durch die Stadt Salzburg starten Klimaschutzministerium (BMK), Land und Stadt Salzburg mit dem Auftakt zur AnrainerInnen-Kommunikation die umfassende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in das künftig S-LINK genannte Projekt, bisher bekannt als Regionalstadtbahn. Unter der Homepage www.s-link.at werden in den kommenden Monaten unterschiedliche Informationen zum Planungsfortschritt und den weiteren Entwicklungen verfügbar sein.

„Gemeinsam bringen wir den Öffentlichen Verkehr in Salzburg voran. Mit S-LINK bauen wir die Infrastruktur in der Region Salzburg umfassend aus. Und wir machen uns jetzt an die Arbeit – damit die Salzburgerinnen und Salzburger rasch von einer besseren Öffi-Anbindung profitieren können. Dafür braucht es Planung und Engagement – aber auch die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Genau das wollen wir umsetzen. Damit wir alle möglichst bald in einer schönen, neuen Bahn in Salzburg fahren können“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

„Wir planen bereits die Details für den Baubeginn 2023. Angesichts der massiven Stauentwicklungen und der Lärmbelastung ist das Projekt S-LINK alternativlos. Er verbindet die Einzugsgebiete im Norden und Süden der Stadt Salzburg und wird zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Zentralraum. Mit dem neuen Namen und dem Design starten wir in die AnrainerInnen-Kommunikation. Sie bringen aber für mich auch zum Ausdruck, dass Stadt und Land Salzburg gemeinsam mit der Bundesregierung jetzt ernst machen. Sie zeigen, dass wir auf den Vorarbeiten und Ideen der vielen Expertinnen und Experten sowie NGOs aufbauen, aber gleichzeitig auch ein neues zukunftsorientiertes Signal setzen und viele Kontroversen aus der Vergangenheit überwinden wollen. Schließlich eint uns alle das Ziel, den öffentlichen Verkehr im Salzburger Zentralraum auszubauen und den Salzburgern ein Öffi-Angebot zu schaffen, das zum Umsteigen motiviert. Die Arbeiten an der Einreichung sind in vollem Gang und wir werden aus heutiger Planungssicht in vier bis fünf Jahren den ersten Abschnitt des S-LINK eröffnen“, sagt Salzburgs Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

„Mit der Verlängerung der Lokalbahn vom Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell wird nicht nur die erste Etappe eines langfristigen Projektes realisiert. Schon mittelfristig erreichen wir damit eine massive Entlastung des Hauptbahnhofs als Verkehrsknotenpunkt und einen großen Mehrwert für die Stadt Salzburg. Pendler, die mit der Lokalbahn kommen, können schon in wenigen Jahren unmittelbar beim Schloss Mirabell aussteigen – die Altstadt liegt damit fußläufig an der Schnellbahn. Und natürlich werden alle Möglichkeiten für sinnvolle künftige Bahneinbindungen, wie etwa Messebahn und Stieglbahn mitgedacht und mitgeprüft“, sagt Salzburgs Bürgermeister Harry Preuner.

Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn durch die Stadt Salzburg bis nach Hallein ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für den Salzburger Zentralraum. In einem ersten Schritt beginnen nun die Planungen vom Salzburger Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell. Der Baustart in diesem Abschnitt ist bereits für 2023 vorgesehen.

Darüber hinaus wird technisch und verkehrsplanerisch geprüft, wie und wann die nächsten Schritte zur Erweiterung, zum Ausbau und zur Ertüchtigung des Salzburger Regionalbahnnetzes gesetzt werden. Dabei handelt es sich insbesondere um weitere, an die neue Haltestelle am Mirabellplatz anschließende Streckenabschnitte in Richtung Altstadt sowie um die sogenannte Messebahn im Nordwesten des Salzburger Stadtgebiets, den Ausbau der Stieglbahn für den Personennahverkehr sowie lokale Maßnahmen zur Verbesserung der Netzwirkung.

Rückfragen & Kontakt:

BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Florian Berger
Pressesprecher der Bundesministerin
01/71162-658010
florian.berger@bmk.gv.at
www.bmk.gv.at



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