Samariterbund: Der Kampf gegen die Armut muss weitergehen!

Am 19. August 2021 ist der internationale Tag der Humanitären Hilfe.

Wien (OTS) „Wo Menschen in Armut leben und von Katastrophen und Konflikten betroffen sind, ist der Samariterbund auch im Ausland schnell und unbürokratisch zur Stelle und trägt mit wichtigen humanitären Projekten zur Armutsminderung bei“, sagt Reinhard Hundsmüller, Samariterbund Bundesgeschäftsführer, anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe am Donnerstag, 19.08.2021, der von der UNO ins Leben gerufen worden ist. „Die Corona-Pandemie ist immer noch eine globale Herausforderung. Sie darf aber nicht dazu führen, dass wir nur noch das Virus im Fokus haben und all die anderen wichtigen Themen vergessen“, so Hundsmüller.

Und Barbara Schlichtinger, Projektleiterin für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe beim Samariterbund, ergänzt: „Dem Samariterbund geht es in der Auslandshilfe vor allem darum, zu fragen, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen. Dadurch stellen wir sicher, dass unsere Projekte eine nachhaltige Wirkung für die Betroffenen erzielen.“

Wasser für Schulmädchen im Irak

Neben verschiedenen erfolgreichen internationalen sozialen Missionen engagiert sich der Samariterbund auch im Irak. Dort herrschen in Schulen oft katastrophale Zustände im WASH-Bereich (Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene).

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs setzt gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Deutschlands ein neues Projekt um, das einen Beitrag zur Verbesserung der Wasser- und Hygienebedingungen an der Mädchenschule von Al Qaim leistet. Dort gibt es derzeit für 30 MitarbeiterInnen und rund 1.000 Schülerinnen im Alter von 10 bis 17 Jahren in 24 Klassenzimmern gerade mal zehn Latrineanlagen, sechs Wasserhähne zum Waschen sowie zwei Trinkwasserhähne. Die Schule von Al Qaim ist dringend auf einen gesicherten Zugang zu Wasser angewiesen.

Das aktuelle Samariterbund-Projekt wird nicht nur die WASH-Situation verbessern. Die Aktivitäten zur Förderung der Hygiene sind nötig, um ein gutes Hygieneverhalten zu gewährleisten, das in der Schule erworben und in den Familien weitergegeben wird. Ziel ist die Stärkung der lokalen Infrastruktur und die Eigenverantwortung aller Beteiligten.

„Die gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen wird dazu beitragen, ihre Rechte auf sauberes Wasser und Hygiene sowie auch die Würdigung ihrer biologischen Bedürfnisse zu gewähren“, so Hundsmüller abschließend.

Seit fast 100 Jahren Hilfe von Mensch zu Mensch

Seit der Gründung vor fast 100 Jahren erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs seine soziale Mission: Die haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter der Non-Profit-Organisation leisten für ältere Menschen, Kranke, Verletzte und in Not geratene Personen wichtige Hilfe von Mensch zu Mensch. Dabei wird der Samariterbund von 352.246 Mitgliedern und Förderern in ganz Österreich unterstützt. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben sind 3.561 haupt- und 7.756 ehrenamtliche Samariterinnen und Samariter sowie darüber hinaus 1.441 Zivildiener im Einsatz.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Georg Biron
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
+43 1 89 145-376 oder +43 664 46 000 23
georg.biron@samariterbund.net
www.samariterbund.net

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