Schieder präsentiert in Wels SPÖ-Kandidatinnen für den Nationalrat

Wahl im Oktober wird Richtungsentscheidung - "Nur die SPÖ sorgt dafür, dass der Aufschwung bei allen ankommt"

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder hat am Mittwoch in Wels gemeinsam mit den beiden SPÖ-Kandidatinnen für die Nationalratswahl, Petra Wimmer, die im Bezirk Wels als Listenerste kandidiert, und Eva-Maria Holzleitner, die auf der Landesliste die Nummer zwei ist, betont, worauf es der SPÖ bei der anstehenden Richtungsentscheidung besonders ankommt: "Der Aufschwung muss bei allen ankommen." Nach harten Jahren, die vor allem der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise gewidmet waren, wächst jetzt die Wirtschaft wieder, die Auftragsbücher der Unternehmen füllen sich, die Beschäftigung wächst und Österreich ist unter den wirtschaftlich stärksten Ländern. Trotzdem sei es keine Selbstverständlichkeit, dass alle davon profitieren, dafür brauche es die richtige Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik - und dafür sorge die SPÖ, so Schieder. ****

Schieder erinnerte daran, dass Bundeskanzler Christian Kern seinen Plan A im Jänner dieses Jahres in Wels präsentiert hat. Viele Reformen seien mittlerweile umgesetzt, darunter die Aktion 20.000, die Abschaffung des Pflegeregresses, der Beschäftigungsbonus, die Frauenquoten in den Aufsichtsräten großer Unternehmen, das Hepatitis-Impfprogramm für die Freiwilligen Feuerwehren, die Aufwertung der Lehre, die Bildungsreform und die Gesundheitsreform.

Wirtschaftlich stehe Österreich wieder sehr gut da mit Wachstumsraten, die zu den besten in der Eurozone gehören, so Schieder weiter mit einem Seitenhieb auf ÖVP-Chef Sebastian Kurz, der regelmäßig beklagt, dass Österreich zurückfalle. Schieder:
"Wahrscheinlich hat der Außenminister die Statistik falsch herum gehalten."

Zur aktuellen Diskussion über die Arbeitszeiten bemerkte Schieder:
"Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße." Der SPÖ kommt es darauf an, dass die ArbeitnehmerInnen etwas davon haben, konkret: mehr Geld, mehr Zeit.

Bei der Pressekonferenz wurde auch ein Generationenwechsel vollzogen. Franz Kirchgatter, seit 2006 für die SPÖ im Nationalrat, wird mit seinen 65 Jahren nicht mehr kandidieren. Der Abschied fällt ihm, wie er betonte, nicht schwer, eben "weil sich so gute und kompetente Kandidatinnen in meinem Bezirk zur Wahl stellen". Und: "Weil wir mit Bundeskanzler Christian Kern den Spitzenkandidaten haben, der dafür sorgt, dass der Aufschwung bei allen ankommt."

Den Spitzenplatz der SPÖ auf der Bezirksliste übernimmt Petra Wimmer. Sie hat, so Schieder, sehr viel Expertise im sozialen Bereich. Wimmer ist Geschäftsführerin des Sozialen Wohnservice Wels. Schieder: "Damit der Aufschwung bei allen ankommt, dafür braucht es auch das soziale Netz."

Petra Wimmer berichtete von ihren 15 Jahren Erfahrung in der Sozialarbeit: "Ich habe mich mit den Lebensgeschichten, Schicksalen und den Sorgen der Menschen auseinandergesetzt und mit ganzem Herzen für die Menschen eingesetzt." Ihr Wissen und ihre Erfahrung will sie in der parlamentarischen Arbeit einbringen. Ihr Plan für den Wahlkampf: Viele Aktionen und Hausbesuche - "ganz viel bei den Leuten sein, einfach draußen im richtigen Leben sein".

Eva-Maria Holzleitner ist auf Platz zwei der Landesliste gereiht und hat, wie Wimmer, sehr gute Aussichten auf ein Mandat. Die 24-Jährige wird die jüngste Abgeordnete in der Geschichte der SPÖ sein. Holzleitner hat eine sozialwirtschaftliche Ausbildung und sie kann, wie Schieder betonte, "junge Menschen für die Zukunftsgestaltung begeistern".

Holzleitner geht es um die Jugendteilhabe, sie will im direkten Kontakt mit der Jugend die jungen Menschen abholen und für Politik interessieren, weil alles in der Politik geht die Jungen unmittelbar an. Und Holzleitner weiß, worauf es jungen Menschen bei ihren ersten Schritten in die Selbständigkeit besonders ankommt: Arbeit, Mobilität und Wohnen. Für sehr wichtig, gerade für die jungen Leuten am Anfang ihres Berufslebens, hält sie die steuerfreien 1.500 Euro Mindestlohn.

Der SPÖ-Parlamentsklub wird weiblicher und jünger, so die Erwartung des Klubobmanns. Schieder geht davon aus, dass es etwas zur Hälfte neue Gesichter in den Reihen der SPÖ geben werde. "So werden Erfahrung und neuer Tatendrang perfekt gemischt", sagte Schieder.

Der SPÖ-Klubobmann richtete schließlich seinen ausdrücklichen Dank an den scheidenden Abgeordneten Franz Kirchgatterer, der jetzt 11 Jahre lang im Nationalrat war. Es war, wie Schieder betonte, eine harte Zeit, weil die Folgen der Wirtschaftskrise zu bewältigen waren, und eine erfolgreiche Zeit, weil es gelungen sei, Österreich wieder auf die Überholspur zu bringen. Schieder: "Es ist gut für Wels, dass aus der Stadt direkt nur Sozialdemokraten im Parlament sind. So soll es bleiben." (Schluss) ew/wf/mp

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01/53427-275
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