Schutzsuchende Menschen in Bosnien brauchen endlich die Aufmerksamkeit Europas

Volkshilfe Direktor Erich Fenninger besucht Projekte in Bosnien

Wien (OTS) Auch wenn COVID die Politik und die Menschen in Europa fest im Griff hat gibt es dennoch eine Gruppe von Menschen, die noch zusätzlich ganz besonders leidet. Noch immer sind Menschen in Nordbosnien gezwungen, in wilden Camps bei winterlichen Bedingungen zu überleben, oft ohne sanitäre Einrichtungen und medizinische Versorgung. Die dramatische Situation an der Grenze zu Kroatien und die illegalen Push-backs haben sich nicht geändert. Seit Jahren ist auch die Situation von Flüchtlingen auf den griechischen Inseln ein fortwährender schwerer Verstoß gegen die Europäische Menschenrechts-konvention.

Petar Rosandić, bekannt als Rapper Kid Pex, hat aufgrund der katastrophalen Lage von Flüchtlingen in Bosnien im Herbst 2019 begonnen, Hilfsmaßnahmen zu organisieren. Mit der von ihm gegründeten Organisation SOS Balkanroute versorgt er und seine Mithelfer*innen die Menschen in Nordbosnien mit dem Nötigsten. Die Volkshilfe OÖ hilft aktiv mit und unterstützt das Projekt auch durch Spendenaufrufe – und sammlungen.

Der Direktor der Volkshilfe Österreich Erich Fenninger fährt heute gemeinsam mit Petar Rosandić über Velika Kladuša nach Bihać und am Freitag nach Tuzla. Sie werden bei Lebensmittelverteilungen in wilden Camps dabei sein und die Eröffnung einer von SOS Balkanroute finanzierten Küche der Stadt Bihać besuchen. Weiters werden sie lokale Helfer*innen treffen und in Tuzla ein Haus besichtigen, das als Tageszentrum für geflüchtete Menschen dienen wird.

„Gemeinsam leisten wir aktiv Hilfe, Petar Rosandić zeigt mit SOS Balkanroute und der Unterstützung durch die Volkshilfe, wieviel beherzte Menschen erreichen können. Aber wir dürfen nicht müde werden, mit dem Finger auf diese Wunde Europas zu zeigen, die nur 224 km von Österreichs Grenze entfernt ist. Europa muss diesen verzweifelten Menschen in Bosnien, aber auch in Moria endlich Hoffnung und eine Perspektive geben. Auch darauf soll die Reise aufmerksam machen“, so Erich Fenninger.

Erich Fenninger steht für Interviews während der Reise und danach zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

Erwin Berger, MAS
Leiter Kommunikation Volkshilfe Österreich
M: +43 676 83 402 215
E: erwin.berger@volkshilfe.at



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